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Thema: Fazit nach 50 000 km und 3 Jahren

  1. #1
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    Fazit nach 50 000 km und 3 Jahren


    So, nun ist mein Auto (cx 5 Diesel 150 Ps Schalter) ca. 50 000 km gefahren und ca. 3 Jahre alt. Sicher ein guter Anlass für ein Fazit:

    Vor etwa drei Jahren standen drei Fahrzeuge zur Diskussion:

    Ford Kuga (Kaufpreis mit Rabatt neu 22 000 Euro)
    Hyundai Tucson (Kaufpreis mit Rabatt als Tageszulassung 25 000 Euro)
    Mazda CX 5 (Kaufpreis mit Rabatt als Tageszulassung 24 000 Euro)
    Alle Fahrzeuge hatten einen Dieselmotor mit 2 Liter oder mehr Hubraum und eigneten sich zum Ziehen von schweren Anhängern und Wohnwagen.

    Nach intensiven Studien diverser Autotests und Erfahrungsberichte blieb zum Schluss der CX 5 übrig. Besonders beeindruckt hat mich dabei der Bild 100 000 km Test, der dem Auto nach der hohen Laufleistung einen blitzsauberen Motor und nur ganz wenig Verschleiß bescheinigte. Das war dann damals die Note 1 -.

    Gekauft habe ich den Wagen dann bei einem Händler im Rheinland, der im Gegensatz zu den Angeboten in meiner Gegend einen vernünftigen Preis machen konnte.

    Ich bin begeistertert von:

    - den Zugeigenschaften des Fahrzeuges, eine 2000 km Tour ins Ausland hat der CX 5 mit Wohnwagen perfekt
    überstanden. Einfach angenehm mit diesem Fahrzeug als Zugfahrzeug zu fahren.
    - der Motor ist eine Sahneschnitte, mit 2,2 Liter Hubraum läuft der sanft und durchzugsstark
    - die Stitzposition ist wirklich gut
    - das Navi/bzw das Radio ist toll, gut zu bedienen, ich hatte erst ein Fahrzeug ohne Navi im Auge.... gut das ist das mit
    Navi gewählt habe

    Davon bin ich nicht so begeistert:

    - der Verbrauch von 7 Litern im Durchschnitt begeistert mich nicht, die vom Werk angegebenen Durchschnittswerte
    konnte ich bisher nicht erreichen
    - durch die Verwendung von sehr dünnem und leichtem Stahl für die Karosserie ist das Fahrzeug zwar leichter, es ist
    aber gefühlt etwas weniger hochwertig. Wenn man die Tür vom Auto zuwirft, dann macht das wirklich keinen satten
    Klang, sondern hört sich eher an, wie eine Blechbüchse, die man zuwirft. Der wackelnde Sitz (er wackelt wieder), der
    schon einmal auf Garantie ein neues Untergestell erhalten hat, ist sicher auch der Gewichtseinsparung zuzuschreiben.
    - die Sitze im Fahrzeug ist nicht wirklich gut. Verglichen mit dem kleinen Ford Fiesta meines Sohnes sind sie sogar sehr
    schlecht.
    - Ich frage mich immer, warum die Autohersteller so schlechte Teppiche in ihren Fahrzeugen verwenden. Da ist Mazda
    nicht alleine. Schmutz klammtert sich förmlich am Stoff, das geht alles nur mit viel saugen und Pressluft raus.
    - Ein Auto in dieser Preisklasse, dass einen Haubenlift hat, sondern eine Stange, finde ich ein nogo.

    Mein Fahrzeug hatte folgende Reparaturen:

    1. Sitzgestell wackelt
    2. Sitzposter verschoben
    3. Heckklappendämpfer
    4. Bremsbeläge vorne nach 40 000 km (ärgerlich, das ist viel zu kurz)
    5. nach 50 000 km total verkokter Ansaugtrakt (wurde auf Kulanz erledigt, Kosten ca. 1000 Euro)
    5. Update


    Wenn mich jemand fragt, ob ich das Auto noch einmal Kaufen wurde, würde ich mit einem ganz klaren nein antworten.

    Warum? Ich erwarte, dass so ein Fahrzeug der Premium Klasse die ersten 100 000 km fehlerfrei fährt. Das war bei mit nicht so. Ich habe mich da wohl von dem 100 000 km Test der Auto Bild blenden lassen.

    Grüße Walter
    Geändert von waltersch (10.03.2019 um 10:19 Uhr)

  2. Für diesen Beitrag bedanken sich bei waltersch die folgenden 2 User:


  3. #2
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    Hallo waltersch,

    ein Fazit ist immer hochinteressant.

    Aber noch verständlicher wird es für alle, wenn man sich die mühe macht und mal das genaue Modell benennt.

    Motor Diesel
    Allrad ?
    Schalter ?
    Automatik ?
    Ausstattungsversion ?

  4. #3
    Benutzer
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    Ein Fazit welches für mich keines ist... Deine genannten Probleme gibt es es bei anderen Herstellern auch und noch mehr. Auch in der 60k klasse.

    Ich finde Sie sogar harmlos.

    Kaufe Dir ein anderes Fahrzeug und berichte hier bitte wieder in 3 Jahren.

    Ich hatte noch nie so ein gutes und problemloses Auto wie den CX-5. ich komme von C-Klasse und 3er BMW. Beim letzteren war sogar bei 43000km der Ansaugtrakt total verrusst. Kostenübernahme BMW 50%.. blieben für mich knapp 540€ eigenanteil.

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  6. #4
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    Zitat Zitat von waltersch Beitrag anzeigen
    Warum? Ich erwarte, dass so ein Fahrzeug der Premium Klasse die ersten 100 000 km fehlerfrei fährt.
    Ich liebe zwar unser Auto, aber Premium? Ne, das bekommt man bei Mazda nicht - wie auch, beim Preis der Mittelklasse.
    Fahrzeuge in Größenordnung in der Premiumklasse kosten 50-100% mehr bei vergleichbarer Ausstattung

  7. Für diesen Beitrag bedanken sich bei Cillian folgende User:


  8. #5
    Plus Mitglied Avatar von Volker Arnold
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    Die Abnutzung der Bremsbeläge kommt meiner Meinung nach aufs Fahrverhalten mit an. Du schriebst, dass du einen Wohnwagen ziehst. Nun, den muss man ja auch mitbremsen. Auch muss man den mit beschleunigen, was wiederum zum Verbrauch beisteuert.

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  10. #6
    Benutzer Avatar von Rainer dre
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    Ich muss wieder auf dem Haubenlifter rumreiten.
    Wieso ist ein Haubenlifter so wichtig?
    Ich habe während der drei Jahre die ich den CX-5 hatte, die Haube genau dreimal zum Wischwasser auffüllen geöffnet.
    Meinen 6er habe ich seit Mai. Auch da habe ich die Haube bis jetzt einmal geöffnet

    Dazu brauche ich sicher keinen Haubenlifter. Das ist aber meine persönliche Einschätzung. Wenn jemand wöchentlich den Motor streichelt sieht das vielleicht anders aus. Aber auch da wird die Haube zuverlässig von der Stange gehalten.

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  12. #7
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    Ich habe das Auto jetzt zweieinhalb Jahre/52 tkm. Bis auf den Garantiefall mit der klemmenden elektrischen Parkbremse bisher 0,0 Ausfälle, Störungen oder sonstwas. Neben meinem '86er Fiesta das bisher zuverlässigste, problemloseste Fahrzeug in 35 Jahren.
    Zum Türklang: Satter als der Klang bei meinen Türen geht es eigentlich kaum. In einer Tiefgarage tut das dumpfe Ploppen fast schon in den Ohren weh. Nur mit geöffneter Seitenscheibe ist es anders: Dann klingt es eher nach leerer Coladose.
    Schmutz auf dem Teppichboden: Einfach die hier vom Forum empfohlenen Gummimatten verwenden. Passen perfekt und schonen den Fahrzeuginnenraum.
    Sitze: Hast du das Faceliftmodell oder die "Erstausgabe"? Ich hätte nämlich gerne meine Autositze auch als Wohnzimmersessel, so bequem finde ich die. Da könnte ich 1000 km am Stück drinrumlümmeln.

    LurchiBW

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  14. #8
    Benutzer Avatar von Frage Horchpeilung
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    Zitat Zitat von waltersch Beitrag anzeigen
    Ich erwarte, dass so ein Fahrzeug der Premium Klasse die ersten 100 000 km fehlerfrei fährt.
    Puh, Glück gehabt. Ich dachte doch glatt die ganze Zeit, du redest vom Mazda CX-5!

  15. #9
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    Ja, so unterschiedlich sind die Eindrücke. Selber fahre ich ein FL, Exclusive Line, 150 PS Diesel Automatik. 2,5 Jahre, rd. 65.000 km.

    Verbrauch liegt so um 7,5 l, ist auch kein Kleinwagen. Für mich ok. Bin auch durchaus mal zügiger unterwegs. Den angegebenen Verbrauch wird niemand im regulären Fahrbetrieb auch nur annähernd erreichen. Thema ist ärgerlich, aber bekannt und seltsamerweise toleriert. Bei anderen Herstellern nicht besser.

    Sitze sind ok, mehr aber auch nicht. Habe aktuell wg. Neubestellung verschiedene Modelle verschiedener Hersteller getestet, waren auch nicht besser.

    Bremsbeläge würden bei mir nach rd. 40k km gewechselt, schien mir trotz Wohnwagen auch früh zu sein.

    Haubenlifter hatte schon mal beim Vorvorgänger, ja wie schon mal erwähnt, außer bei gelegentlichem Wechsel des Scheibenwaschwassers wurde die Haube nicht geöffnet. Für mich also völlig egal.

    Ich bin mir aber bewusst, das ich kein Premiumfahrzeug fahre. Die Ausstattung, das Fahrgefühl, die Inneneinrichtung und auch die Sitze sind in der Preisklasse durchaus bemerkenswert. Mit oder ohne WW empfinde ich den Fahreindruck als sehr entspannt und angenehm.
    Es gibt je nach Hersteller im gleichen Preissegment immer Unterschiede im Detail, aber der Gesamteindruck über alles (positiv und negativ) ist für mich entscheidend und da sehe ich für mich den CX5 durchaus als ausgewogenstes Fahrzeug.

    Daher auch die Entscheidung für einen weiteren CX5. So ab Juli/August Sports Line mit Leder und Technikpaket. So unterschiedlich sind eben die Eindrücke.
    Mein persönliches Fazit ist also so positiv, dass ich mich auf einen weiteren CX5 einlasse.

  16. #10
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    Haha! Also 24000 Euro für ein SUV soll ein Premium-Auto sein? Mazda baut ich finde ein absolut geiles Auto und es gibt hochwertigen Eindruck. Aber Premium is das nicht.

    Schau mal Mercedes A200: Motor von Renault drin und kostet 55000 Euro mit vernünftiger Ausstattung:

    https://www.youtube.com/watch?v=VsT_1lfRgVU

    Und der Lichtschalter wackelt laut Habby wie bei Fiat.

    Also wenn Beschwerde bei Premium dann wenn du Mercedes fährst. Aber doch nicht Mazda.

    Aber sonst kannst du dir gern ja ein anderes Auto kaufen und hier nach 3 Jahren berichten, ob das besser war. Ich möchte das bestmöglich für mein Geld und bin kein Angestelter von Mazda. Wenn du mir für das Geld besseres zeigst gucke ich mir das gerne an. Aber - 24000 Euro und dann so Kleinigkeiten schimpfen... Geiz ist Geil.

    Ja - das war jetzt etwas unsachlich, aber so fand ich den Fredersteller auch. Im Ernst sollten Bremesen länger halten aber bei mir sind 80000km kein Problem gewesen. Da kannst du bei Mazda aber auch meckern und die sind meiner Erfahrung nach mit 3 Werkstätten sehr kulant. Trotzdem kaufe ich wohl den KF bald wenn ich alle Info zu 2019er Modell habe

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