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Thema: Geschäftlichen Leasingvertrag vorzeitig beenden

  1. #1
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    Geschäftlichen Leasingvertrag vorzeitig beenden


    Hallo Zusammen,

    hat jemand von euch schon mal einen gesch. Leasingvertrag vorzeitig beendet? Scheint ja soweit unkündbar zu sein. Aber wie verhält es sich, wenn der Mitarbeiter der den Wagen fährt kündigt und keiner den Wagen fahren will?

    lg

  2. #2
    Benutzer Avatar von Ivocel
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    Hast du/die Firma Pech gehabt. Deswegen machen viele mittlerweile Dienstwagen über Vermietung. Da hat man das Problem nicht, GEZ, Steuer und Versicherung ist auch bezahlt und die Miete kann man sofort absetzen.

    Die Bank interessiert es nicht, ob der MA den Wagen nicht mehr fährt.
    Geändert von Kodo der III. (27.01.2015 um 20:32 Uhr) Grund: Fullquote gelöscht

  3. #3
    Benutzer Avatar von wodik
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    Hallo,
    da hilft nur den Vertrag auf jemand anderen zu übertragen.

    Ich kenne das so dass ein MA der ausscheidet per Arbeitsvertrag verpflichtet ist den Leasingvertrag zu übernehmen.
    Damit ist man als AG die Probleme los.

  4. #4
    MK2
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    Zitat Zitat von wodik Beitrag anzeigen
    Ich kenne das so dass ein MA der ausscheidet per Arbeitsvertrag verpflichtet ist den Leasingvertrag zu übernehmen.
    Damit ist man als AG die Probleme los.
    Einen Mitarbeiter, der so einen Arbeitsvertrag freiwillig unterschreibt, würde ich als Arbeitgeber nicht als Mitarbeiter haben wollen.

    Grundsätzlich kommt man schon aus Leasingverträgen raus, kostet halt Geld. Müßte man halt mal die Vertragsbedingungen genau studieren und dann durchrechnen.

    Alternativ kann es auch möglich sein einen Leasingvertrag zu übertragen / aufzustocken, wenn bspw. ein anderes Auto angeschafft werden soll. Bei potentiellen Neugeschäft macht der engagierte AD so manches möglich, was eigentlich nicht geht. Letztendlich ist alles verhandelbar. Hängt halt auch stark davon ab ob man ein größeres Finanzierungsvolumen hat und regelmässig Verträge bei der selben Gesellschaft abschließt.

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  6. #5
    Benutzer Avatar von michel
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    Zitat Zitat von MK2 Beitrag anzeigen

    Grundsätzlich kommt man schon aus Leasingverträgen raus, kostet halt Geld. Müßte man halt mal die Vertragsbedingungen genau studieren und dann durchrechnen.
    Jepp, die Welt ist käuflich, gegen Zahlung eines Obolus ist immer vieles möglich.

    Wir hatten mitte 2013 einen Kia Sportage angeschafft und dann ist mein Kollege schwer erkrankt und aus der Firma ausgeschieden. Plötzlich waren zwei Autos da. Das Leasing für meinen Sorento lief da noch 5 Monate und ich dachte mir, gut übernimmste halt den Sporty und hast eben die paar Monate 2 Autos. Leider hat mich der Sporty dermaßen genervt, dass ich ihn nach 6 Wochen wieder los werden wollte. Erster Ansprechpartner war da der fKh von dem der Sporty kam. Er hat ihn zurück genommen und alles mit der Leasing geregelt.

    Für die Finanzierung dieses kleinen Entgegenkommens war ich dann zuständig. Hat alles in allem gut 4000 Euro gekostet...

    Aber was ist schon ein bisschen buntes Papier gegen den Ärger die nächsten gut 3 Jahre mit einem Auto in der Gegend rumzufahren welches einen nur nervt...

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  8. #6
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    Hallo MK2.

    Das kann ich aber auch von der anderen Seite betrachten. Ich würde keinen MA einstellen, der anscheinend schon beim Arbeitsvertrag darüber nachdenkt, dass er nicht lange bleiben will. Den brauche ich dann erst Recht nicht.
    Solche Klauseln sind z.B. auch bei teuren Lehrgängen etc. durchaus üblich.

    Gruß
    Stefan

  9. #7
    MK2
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    Das vom Unternehmen finanzierte Weiterbildung an eine gewisse Verweildauer im Unternehmen gekoppelt ist, ist nachvollziehbar. Das ist ja auch ein Geben und Nehmen. Die Firma zahlt die Weiterbildung und bindet damit den Mitarbeiter. Verläßt der Mitarbeit kurze Zeit später muß er einen entsprechenden Teil der Kosten rückerstatten, die Weiterbildung nutzt er ja unter Umständen für seine Folgetätigkeit.

    Das ist aber meines Ermessens etwas ganz anderes als solch eine Übernahmeverpflichtung des Geschäftswagens durch den Mitarbeiter. Das ist schlichtweg eine einseitige Benachteiligung des Arbeitnehmers. Ich könnte mir sogar vorstellen, daß so eine Klausel, unter Umständen, wenn es zu einem Arbeitsgerichtsverfahren kommt nicht unbedingt Bestand hat.


    Zitat Zitat von michel Beitrag anzeigen
    ...

    Für die Finanzierung dieses kleinen Entgegenkommens war ich dann zuständig. Hat alles in allem gut 4000 Euro gekostet...
    Das muß einem bereits beim Abschluß eines Leasingsvertrages bewußt sein, auf ihren Gewinn wird die Leasinggeselschaft freiwillig nicht verzichten. Deswegen ja die Frage nach dem Gesmatfinanzierungsvolumen. Der Kleine, der nur ein oder zwei Autos finanziert hat, ist bei sowas meist der Gekniffene. Ein größeres Unternehmen mit entsprechendem Fuhrpark, bei dem regelmässig Neugeschäft kommt, hat da bessere Möglichkeiten ein entsprechendes Entgegenkommen zu erwarten.

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  11. #8
    Plus Mitglied Avatar von Der Inschenör
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    Hallo MK2.

    Ich denke, wir reden auch von zwei unterschiedlichen Versionen. Bei einem reinen Geschäftswagen (nur dienstlich, steht sonst auf dem Firmenparkplatz) stimme ich Dir voll zu. Dann fährt ihn ohnehin der "Nachfolger" weiter.
    Wenn das Fahrzeug aber auch zur privaten Nutzung, als Teil des Gehalts, überlassen wird und das Fahrzeug vielleicht sogar auf speziellen Wunsch des MA angeschafft wurde, sehe ich es nicht ein, warum dafür das Unternehmen das alleinige Risiko tragen sollte. Wenn der "Nachfolger" dann ein ganz anderes Fahrzeug möchte, bleibt die Firma auf dem Fahrzeug sitzen. Bei einem Großkonzern sicher völlig unproblematisch, bei einem kleinen Betrieb aber nicht machbar.
    Aber, für mich ohnehin kein Problem. Ich habe bisher noch kein Fahrzeug, weder privat noch fürs Büro, geleast. Meines Erachtens ist es langfristig unwirtschaftlich. Einziger Vorteil ist eine Liquiditätsschönung, aber die kann man auch durch einen Kredit erreichen.

    Gruß
    Stefan

  12. #9
    Benutzer Avatar von wodik
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    Zitat Zitat von Der Inschenör Beitrag anzeigen
    Off-Topic:

    Meines Erachtens ist es langfristig unwirtschaftlich. Einziger Vorteil ist eine Liquiditätsschönung, aber die kann man auch durch einen Kredit erreichen.

    Gruß
    Stefan
    Hallo,
    rein kosten- und steuertechnisch betrachtet ist Leasing nach meinen Erfahrungen die bessere Lösung.
    z.B. CX-5 kostet mich mtl. 450€ netto für drei Jahre = 16.200€ und nach diesen 3 Jahren geht die Kiste zurück. Restwert liegt bei ca. 16.000€ und ob der erzielt wird kann mir aber egal sein weil der Leasingvertrag nach km-Leistung berechnet wird.

    Für eine Finanzierung über 3 Jahre muss mtl. bei 1,5% Zins ca. 975€ (in drei Jahren 35.000€ und Schlussrate von 8.000€) aufgewendet werden.

    Bei Kauf ist die Abschreibungsdauer 6 Jahre = für 3 Jahre ca. 20.000€ und mit dem Nachteil dass der Verkaufserlös wieder versteuert werden muss.

    Gruss

  13. #10
    Plus Mitglied Avatar von Der Inschenör
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    Hallo wodik.

    Ohne mir jetzt die Mühe gemacht zu haben, das nachzurechnen, habe ich den Eindruck Du vergleichst Netto-Leasing-Raten mit Brutto-Kredit-Annuitäten. Beim Barkauf (auch Kreditkauf) bekomme ich die gesamte Umsatzsteuer nach dem Kauf sofort erstattet.
    Und zum Thema Versteuerung des Verkaufserlöses. Ich habe nach drei Jahre, nach Deiner Angabe, noch 16.000 € (brutto o. netto?), die ich versteuern muss, wenn ich ihn denn überhaupt verkaufe. Die versteuere ich dann doch gerne. Beim Leasing habe ich nach drei Jahren nämlich nichts, außer möglicherweise noch Ärger mit dem Leasinggeber, weil vielleicht ein paar Schrammen am Fahrzeug sind.
    Der Vergleich Vollfinanzierung versus Leasing wird wohl mal so mal so ausgehen. Ist stark von der Unternehmenssituation (Umsatz, Gewinn, Steuerlast) abhängig.
    Je mehr Eigenkapital ich aber zur Verfügung habe, desto eher lohnt sich der Kredit- / Barkauf. Am günstigsten wird immer der Barkauf aus der "Portokasse" sein.
    Etwas anderes verbietet sich schon rein logisch. Auch der Leasinggeber will schließlich einen möglichst hohen Gewinn erwirtschaften, muss den Vorgang bearbeitet, das Kapital (den Leasing-Kredit) refinanzieren und sich am Ende um den Weiterverkauf des Fahrzeugs kümmern und das Alles zahlt nun mal der Leasingnehmer.

    Gruß
    Stefan
    Geändert von Der Inschenör (27.01.2015 um 14:36 Uhr)

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