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Thema: Die totale Überwachung (Telematik-Tarife)

  1. #1
    Benutzer Avatar von myliuss
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    Die totale Überwachung (Telematik-Tarife)


    Jetzt ist auch die größte deutsche Versicherung dabei und im Sommer folgt noch die Huk Coburg.
    Was haltet ihr davon? Würdet ihr so einen Tarif nehmen und bis zu 40 Prozent sparen wollen?
    Ich finde es sehr erschreckend und besonders das in den neuen Mercedes Modellen schon ein Telematik Modul fest verbaut ist.
    Big Data schreitet voran...

    Kfz-Versicherung: So viel lässt sich mit*Telematik-Tarifen sparen - SPIEGEL ONLINE

  2. #2
    Benutzer Avatar von michsy
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    Meine Versicherung hatte mir das auch angeboten aber ich habe dankend abgelehnt. Es werden sicher einige Versicherungsnehmer diese Möglichkeit in Anspruch nehmen aber wie ich Auto fahre geht m.M nach die Versicherung nichts an. Ich bin kein Raser vor dem Herrn aber lasse mir auf keinen Falle reinreden wie ich fahre oder bremse, dafür fahre ich viel zu gerne und will meinen Spass nicht missen. Ist nur meine Meinung.

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  4. #3
    Benutzer Avatar von Karli65
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    Wer verrät Dir genau, was alles erfasst wird?
    Standort, Geschwindigkeit, Fahren/Bremsen - gut.
    Aber theoretisch geht ja noch mehr, z.B Beifahrersitz besetzt oder nicht.
    Das könnte auch peinlich werden....
    Und das nur, um ein paar Euronen zu sparen.

  5. #4
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    Nur eine Frage der Zeit. Erst freiwillig und dann muss man mehr bezahlen wenn man es ablehnt.
    Die Vorgehenswiese ist immer die gleiche.
    Das gleiche kommt früher oder später auch mit den gerade beworbenen Vitalarmbändern

    Pistensauxxl

  6. #5
    Benutzer Avatar von Kladower
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    Würde ich eben so wenig mit machen, wie ein Fitness-Armband tragen, bei dem die Daten an die Krankenversicherung übermittelt werden. Ich lasse mein Einkaufsverhalten aber auch nicht durch die Nutzung von Kundenkarten überwachen, meine Daten bleiben schön auf dem eigenen Datenträger und nicht in der Cloud, und mein Privatleben breite ich auch nicht öffentlich bei Facebook aus.

    Das Modell wird aber seine Anhänger finden wenn sich damit ein paar Cent sparen lassen. "Big Brother" kommt, nur etwas später als 1984 und unter dem Namen "Big Data".

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  8. #6
    Benutzer Avatar von Rainer dre
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    40%. Das ich nicht lache.
    das ist dann wie die 800 Euro Strom sparen im Jahr das einen die Geissens weißmachen.
    Ich zahl grad mal 1000 Euro im Jahr.
    Hab da mal hingeschrieben ob sie mir die 800 Euro garantieren . Kam nie mehr was.

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  10. #7
    Benutzer Avatar von Booma
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    Soll jeder machen was er will, aber ich möchte nicht, dass meine Versicherung weiß wie ich fahre. Habe keine 192Ps um immer 30 oder 50 Km/h zu fahren ... Wenn man es doch versucht und dann ein Unfall mit 53 Km/h passiert, was dann? Wird dann weniger oder gar nicht gezahlt? Ich verzichte!

    Aber vielleicht sollten die Versicherung ihren Schützlingen gleich nen Autosticker mitgeben, damit alle anderen wissen, dass dieses Fahrzeug nicht schneller fahren kann als es die Versicherung erlaubt.

  11. #8
    Moderator Avatar von Kodo der III.
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    Ach ja, die bösen Versicherungen ... führen nur Böses im Schilde. Dabei ist deren Aufgabe doch, für möglichst wenig Beiträge möglichst viel Geld auszuzahlen, natürlich ohne dumme Rückfragen oder Bürokratie.

    Keine Sorge, mein Beitrag geht nicht so weiter. Im Gegenteil - ich möchte eher mit einem anderen Blickwinkel zur Versachlichung beitragen.

    Versicherungen verdienen ihren Gewinn mit zahlenden Kunden, nicht mit Daten. Das unterscheidet sie wesentlich von Nachrichtendienste oder Firmen wie Google. Während NSA & Co. aus politischem Interesse spionieren, verkauft Google Eure Profile zu Werbezwecken ("Wenn die Ware kostenlos ist, bist DU die Ware").

    Wenn Versicherungen "spionieren" würden, liefen sie Gefahr, ihre Kunden zu verlieren.

    Die Telematik führt zu einer bedarfsgerechten Beitragskalkulation. Die größte Ungerechtigkeit der Welt besteht bekanntlich darin, alle Menschen gleich zu behandeln. Es gibt bereits jetzt unterschiedliche Rabatte für das Alter der Fahrer, die Kilometerleistung, der Standort in der Nacht etc. Es leuchtet ja auch ein, dass das Risiko des Diebstahls geringer ist, wenn das Auto nachts in der Garage steht. Aber bei den Jahreskilometern oder dem Alter kann man durchaus kontrovers diskutieren, ob ein 80-Jähriger sicherer fährt als ein 24-Jähriger.

    Für eine echte Einschätzung des potentiellen Unfallrisikos müssen Fahrprofile erstellt und ausgewertet werden. Fährst Du größtenteils degressiv, wirst Du weniger Unfälle haben. Der Beitrag sinkt. Den Umkehrschluss könnt Ihr Euch denken.

    Wenn sich dieses System am Markt durchsetzt, geraten die "Verweigerer" natürlich in's Hintertreffen. Vermutlich steigen die Beiträge für Diejenigen. Aber wie schon geschrieben, das regelt der Markt.

  12. Für diesen Beitrag bedanken sich bei Kodo der III. die folgenden 8 User:


  13. #9
    Benutzer Avatar von Kladower
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    Zitat Zitat von Kodo der III. Beitrag anzeigen
    Die größte Ungerechtigkeit der Welt besteht bekanntlich darin, alle Menschen gleich zu behandeln.
    Das nennt sich Solidarprinzip und existiert zum Glück in Teilbereichen noch. Oder möchtest Du, dass der Krebskranke mehr Krankenkassenbeiträge zahlen muss als der Gesunde?

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  15. #10
    Moderator Avatar von Kodo der III.
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    Nein, beim Patienten ist es schon zu spät.
    Aber Verhalten, das Krebs fördert, könnte stärker verbeitragt werden. Oder - um in dem System der Telematik zu bleiben - gesundheitsbewusstes Verhalten sollte sich lohnen.

    Ich bin ja bei Dir, dass das Solidarprinzip sehr wertvoll ist und das Grundprinzip jeder Versicherung. Aber sind wir bereit, jeden Preis dafür zu bezahlen? Wenn ich mir bspw. die Diskussion um steigende Krankenkassenbeiträge anhöre, hört die Solidarität des Einzelnen oft auf ...
    Geändert von Kodo der III. (10.04.2016 um 16:16 Uhr) Grund: Rechtschreibung

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