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Thema: Radmuttern nachziehen / Drehmoment

  1. #11
    Benutzer
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    Zitat Zitat von 1492 Beitrag anzeigen
    gewinde und radnabe mit etwas wd40 einspühen felge drauf fertig.
    funktioniert seit jahrzehnten. beim vor-vorgänger habens die alus auch nach 15 jahren nicht krummgenommen (ohne das teufelszeug drehmomentschlüssel )
    die letzten wechslungen jetzt nun mit drehmoment...aber zur kontrolle doch noch mal mit hand-moment geprüft...
    lg
    Es kann ja sein, dass das die alten Alu´s mitgemacht haben aber es ist nicht Stand der Technik.

    Leider bist du da auf einem Holzweg.

    Dieser ist der Richtige:

    Zitat Zitat von AmiVanFan Beitrag anzeigen
    Ich habe das früher auch so gemacht, weil ich es nicht besser wusste.
    Wenn die Gewindegänge mit Fett behandelt sind, kann man das definierte Drehmoment des Schrauben- /Bolzen- /Muttergewinde überschreiten. Die Drehmomentangaben gelten nämlich immer für trockene Gewinde.

    Seitdem schraube ich trocken...

    Was sinnvoll ist: die Gewindegänge mit einer Drahtbürste reinigen.

  2. #12
    CDO
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    Radmuttern nachziehen / Drehmoment

    Tach Zusammen,

    beim Mazda 6 (18 Zoll Reifen) habe ich den Wechsel von Sommer auf Winter selber erledigt, Drehmoment steht beim 6er in der Bedienungsanleitung!

    Sobald der CX-5 geliefert ist (März 2014) wird das Angebot vom Händler in Anspruch genommen:
    Reifeneinlagerung mit Wechseln ca. 30 € / Saison

    Keine Reifenmontage in der Tiefgarage mehr....
    Ich wüßte auch gar nicht, wo ich die 19 Zoll Trümmer lagern sollte.
    Zudem: man wird ja nicht jünger....

    Gruß
    Constantin

  3. #13
    anonymous01
    Gast
    Hallo,

    etwas OT - aber bei Drehmoment denke ich immer an einen Forumsdialog, den ich irgendwann mal gelesen habe:

    Frage: Mein Drehmomentschlüsel geht nur bis 100Nm.
    Wenn ich jetzt eine Muter mit 120Nm anziehen soll, kann ich dann erstmal mit 100Nm anziehen und dann mit 20Nm nachziehen?
    Antwort: Logo!
    Wenn Du ein 8er Loch bohren willst, dann nimmste auch einen 3er und nen 5er Bohrer.
    Kleiner Tipp: Nimm zwei 4er, dann musste nicht mal umspannen.
    Geändert von anonymous01 (04.01.2014 um 00:06 Uhr)

  4. Für diesen Beitrag bedanken sich bei anonymous01 die folgenden 15 User:


  5. #14
    Benutzer Avatar von Ulli
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    Ich lagere/wechsel meine Reifen/Felgen selber.
    Wenn es Zeit wird zu tauschen ziehe ich die Bolzen fest und fahre dann zur Tankstelle um den Luftdruck zu prüfen.
    Wenn ich dann wieder in meiner Garage bin kontrolliere ich noch mal mit dem Drehmomentschlüssel den festen Sitz der Radmuttern.

  6. #15
    Benutzer Avatar von Smartdriver
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    Zitat Zitat von 1492 Beitrag anzeigen
    ...gewinde und radnabe mit etwas wd40 einspühen felge drauf fertig. ...
    Ja so reinlich dachte ich auch einmal - passiert mir garantiert nie wieder.
    Wenn ich nicht vor lauter Wut alles weggeschmissen hätte, würde ich jetzt hier ein Bild vom abgerissenen Schraubenkopf posten, samt der Rechnung für das Ausbohren des Gewindes.

    Also, Finger weg von Fett / ÖL oder sonstigen Schmiermitteln bei den Radmuttern !!!

  7. Für diesen Beitrag bedanken sich bei Smartdriver die folgenden 3 User:


  8. #16
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    Ich würde Grundsätzlich die Schrauben immer mit Kupferpaste oder vergleichbarem einschmieren.
    Das hat unter anderem den Vorteil das man die Schrauben noch nach Jahren ohne Probleme losbekommt und du hast einen geringen Reibungsverlust beim anziehen der Schrauben.

    Ich wechsel immer die Reifen selber da viele mit einem Drehmomentschlüssel nicht umgehen können.

    Jetzt denken viele was kann man beim Drehmomentschlüssel großartig falsch machen und die Antwort ist vieles.

    Da ich selber von meiner Arbeit her den Kurs zum zertifizierter Flaschmonteur besuchen durfte und die uns dort unter anderem gezeigt haben wie groß der Unterschied ist wenn man mit 100NM eine Edelstahlschraube, eine schwarze Schraube, eine verrostete Schraube und eine Schraube mit Kupferpaste eingeschmiert anzieht und was wirklich noch an NM ankommt und wieviel NM Aufgrund von Reibungsverlust verloren geht ist schon sehr groß.

    Was viele vielleicht nicht bedenken oder auch nicht wissen ist wenn es beim Drehmomentschlüssel "knackt" muß man sofort aufhören zu ziehen ansonsten zieht man mit mehr NM die Schraube fest als man möchte.

    Man muss schon ein wenig Fingerspitzengefühl haben dann klappt auch ohne Probleme

  9. #17
    Moderator Avatar von AmiVanFan
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    Zitat Zitat von drako666 Beitrag anzeigen
    Ich würde Grundsätzlich die Schrauben immer mit Kupferpaste oder vergleichbarem einschmieren....
    Ich halte so eine verallgemeinernde Aussage für falsch. Es gibt Abhängigkeiten zwischen dem Schraubenmaterial, den Reibbeiwerten/Reibzahlen und dem Drehmoment. Wenn sich der Reibbeiwert durch Schmierung verringert, ist unbedingt das Drehmoment anzupassen.

    Es ist zu beachten, ob die herstellerseitigen Drehmomentabgaben für trockene oder geschmierte/gefettete Schraubverbindungen gelten. Bei Radbolzen sind die üblicherweise für trockene Schraubverbindungen.

    >>hier<< ist auf Seite 6 (Abb.8) schön zu sehen, was passiert, wenn durch Schmierung der Reibbeiwert sehr klein wird, aber das Drehmoment nicht angepasst wird. Die restlichen Zusammenhänge sind auch gut erklärt (Diagramme).

    Es ergibt sich beim Schmieren die Schwierigkeit, welcher neue Reibbeiwert denn tatsächlich vorhanden ist. Damit wird die Bestimmung des neuen Drehmoments zum Rätselraten. Ergo könnte man auch auf eine fachlich richtige Arbeitsweise verzichten und die Radmutter per Hand nach "Gefühl und Wellenschlag" anziehen (ja, habe ich früher auch gemacht, richtig ist es aber nicht...)

    Das bisher vielleicht noch nichts abgerissen ist, heisst ja nicht, dass das Schmieren richtig ist. Nach fest kommt ab...

    Übrigens: Festrosten ist eigentlich kein Thema, wenn man 2x im Jahr den Räderwechsel So/Wi macht. Ganzjahresreifen-Fahrer stehen eventuell vor einem Problem, wenn die Reifen erst nach 4-5 Jahren gewechselt werden müssen. Ich habe die Schrauben/Muttern allerdings immer lösen können beim Vorgängerfahrzeug mit GJR...

  10. Für diesen Beitrag bedanken sich bei AmiVanFan die folgenden 8 User:


  11. #18
    Benutzer Avatar von Smartdriver
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    Zitat Zitat von AmiVanFan Beitrag anzeigen
    Ergo könnte man auch auf eine fachlich richtige Arbeitsweise verzichten und die Radmutter per Hand nach "Gefühl und Wellenschlag" anziehen (ja, habe ich früher auch gemacht, richtig ist es aber nicht...)
    Und aus leidvoller Erfahrung kann ich berichten, daß bei mit Schmiermitteln behandelten Radmuttern das Gefühl versagt, denn das Gefühl ist meist auf ungefettete Radmuttern geeicht. Das Anziehen ging mit WD40 total einfach, ganz wenig Widerstand bis auf einmal kein Widerstand mehr da war und mir das Wort "Schei..." rausrutschte.

  12. #19
    Neuer Benutzer
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    Zitat Zitat von AmiVanFan Beitrag anzeigen
    Ich halte so eine verallgemeinernde Aussage für falsch. Es gibt Abhängigkeiten zwischen dem Schraubenmaterial, den Reibbeiwerten/Reibzahlen und dem Drehmoment. Wenn sich der Reibbeiwert durch Schmierung verringert, ist unbedingt das Drehmoment anzupassen.
    Deine Aussage ist ja schön und gut nur wir reden hier von einer Felge und nicht von einem Flansch der mit mehr als 100 NM-120 NM festgezogen wird.

    Erstens keine Werkstatt benutzt Tabellen mit Reibewerten und Reibezahlen.

    Zweitens verändert sich der Reibewert durch Rost, Beschädigungen durch Drahtbürste etc. auch und das bedeutet man muß auch dort das Drehmoment anpassen.

    Drittens die Herstellerangaben ohne Schmierung fürs Drehmoment gelten für eine Schraube und Mutter die keinerlei Beschädigungen aufweisen.

    Wenn man es jetzt auf die Spitze treiben will sind fast alle Felgen mit dem falschen Drehmoment angezogen.

  13. #20
    Moderator Avatar von AmiVanFan
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    Die Drehmomente für die Radmuttern der Felgen sind auch mit 110-120NM angegeben, also kein großer Unterschied zu den Flanschen, sofern auch die Festigkeit der Bolzen die gleiche ist.

    Ich habe kein Problem damit, wenn Du Deine Radbolzen weiterhin fettest.
    Aber ich möchte den interessierten Laien, der hier mitliest, schon dafür sensibilisieren, auf was er sich da einlässt...

  14. Für diesen Beitrag bedanken sich bei AmiVanFan die folgenden 2 User:


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