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Thema: CX-5 Einfahrphase - Mythen, Gerüchte und Fakten

  1. #1
    Benutzer Avatar von Ingo
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    CX-5 Einfahrphase - Mythen, Gerüchte und Fakten


    Hallo zusammen,

    immer wieder liest man in Foren oder hört in Gesprächen, dass sich auch Mazdas > Baujahr 2013, in der Einfahrphase anders verhalten wie in der Zeit danach.
    Die Automatik "lernt" und "programmiert sich ein" oder die "Motorsteuerung verwendet in der Einfahrphase andere Kennfelder", "drosselt aktiv die Leistung", "stellt sich auf die Fahrgewohnheiten des Fahrers" ein.

    Ich hatte das beim fMH hinterfragt, der hat das verneint und auch ein weiterer Mazda Mitarbeiter wusste darüber nichts.

    Ich würde hier gerne Mythen, Gerüchte und am liebsten natürlich Fakten sammeln.
    Was gilt für Handgeschaltete, was für Automatikfahrzeuge und natürlich auch nur was auf den CX-5 vFL u. FL zutrifft.

    Eine Bitte und auch die einzige Regel für dieses Thema:

    Gerüchte, Mythen und "ich habe gelesen/gehört" bitte in normaler Schrift,
    auf Fakten referenzierende Information bitte in Fettschrift.

    Feuer frei

  2. Für diesen Beitrag bedanken sich bei Ingo folgende User:


  3. #2
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    Einfahren eines Fahrzeugs ist ein Thema, welches schon häufig breit diskutiert wurde.
    Hier etwas in fett zu schreiben ist nach deinen Vorgaben eigentlich nicht möglich, außer möglicher Einfahrvorschriften des Herstellers.
    Darüber hinaus musst dich halt mit den Antworten der Forenmitglieder zufrieden geben, welche sich meist aus persönlicher Erfahrung und Überzeugung zusammensetzen.
    Hier dann mal meinen Senf dazu.
    Bezüglich Automatikgetriebe - der dort installierte Lernprozess ist dauerhaft und passt sich ständig an die jeweiligen Bedingungen an. Mit einem schweren Anhänger dran stellt sich sehr schnell ein geändertes Schaltverhalten ein und wenn der Anhänger weg ist ändert sich das auch gleich wieder. Also da ist nichts mit einfahren.
    Einfahren Motor: Da halte ich es so, dass ich den Motor über die ersten 500 bis 1000 km nicht voll rannehme. Von einem vorgezogenen Ölwechsel halte ich persönlich nichts, denn als ein mit Fehleranalyse bei einem namhaften Filterhersteller beschäftigter Arbeitnehmer, weiß ich, was aktuelle Filter zu leisten vermögen. Und diese Filter holen den leicht verstärkten Abrieb recht gut aus dem Motoröl. Da dieser erhöhte Abrieb die Schmiereigenschaften des Öls nicht signifikant beeinflussen führe ich in der Einlaufphase auch keinen zusätzlichen Ölwechsel durch. Es gibt aber genug Menschen die es machen lassen, und sich dadurch sicherer fühlen. Ich werde nicht versuchen so jemanden zu überzeugen dieses zu unterlassen, denn schaden tut es garantiert nicht. nur ich sehe für mich keinen Nutzen.
    Dieses Thema kannst du gerne auch mit verschiedenen KFZ-Meistern diskutieren und du wirst dort verschiedene Meinungen dazu zurückbekommen.
    Fakt ist, der Hersteller schreibt es nicht vor und der übernimmt damit das Haftungsrisiko für Garantiefälle. Und da alle Autohersteller nicht gerne Garantieansprüche bedienen, haben die das ausführlich geprüft und das kannst du dann als Fakt nehmen.
    Was allerdings in der Einfahrphase stattfindet ist ein Einlaufen der Lagerung aller beweglicher Teile im Motor und Antriebsstrang aufeinander. Nahezu jeder Fahrer, vor allem diejenigen mit Dieselantrieb, werden feststellen, dass ihr Fahrzeug mit zunehmender Laufleistung ein bisschen besser geht, bez. etwas weniger Durchschnittsverbrauch bekommt. Die Laufleistung bis zum Eintreten diesen Effekts nenne ich mal mit 5000 bis 10000 km.

    Mein Fazit. Die ersten 500 km leicht verhaltener fahren wie gewohnt und danach auch nicht immer alles rausholen was geht. Dann ist aus meiner Sicht die Chance am höchsten, wenn nichts unvorhersehbares passiert, dass du mit dem Fahrzeug lange Freude haben kannst.
    Geändert von schneck01 (05.02.2016 um 17:20 Uhr)

  4. Für diesen Beitrag bedanken sich bei schneck01 die folgenden 11 User:


  5. #3
    Benutzer Avatar von Ingo
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    Zitat Zitat von schneck01 Beitrag anzeigen

    Hier etwas in fett zu schreiben ist nach deinen Vorgaben eigentlich nicht möglich, ....
    ..
    ..
    Bezüglich Automatikgetriebe - der dort installierte Lernprozess ist dauerhaft und passt sich ständig an die jeweiligen Bedingungen an. Mit einem schweren Anhänger dran stellt sich sehr schnell ein geändertes Schaltverhalten ein und wenn der Anhänger weg ist ändert sich das auch gleich wieder.
    Klasse!
    Mir ist alles Recht, von Gefühl bis Meinung über Gerücht und persönliche Vorlieben.
    Dein Satz wäre, ist er denn Fakt, schon mal klassisch für fett, denn das hebt doch eine Meinung auf, welche ich oft gelesen und gehört habe, ein AG lernt sich nur auf den ersten Kilometern ein.
    Ich habe das mal fett formatiert

    Die Einfahrvorschriften wollte ich doch gar nicht wissen, mich interessieren eher die vom Hersteller angeblich im Motorsteuergerät hinterlegten Einfahrparameter/vorgaben.
    Also in der Einfahrphase geänderte Kennfelder, die nach xxxKm zum Normalwert wechseln.
    Wenn das auch nur ein Gerücht ist, prima.....dann wäre der nächste Fakt fett

  6. #4
    Benutzer Avatar von Ivocel
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    Also meiner hat während der Einfahrphase (unter 5 tkm) andere Kennfelder gehabt... Seit dem atmet der "Gute Luft"

  7. Für diesen Beitrag bedanken sich bei Ivocel die folgenden 5 User:


  8. #5
    Moderator Avatar von bigi1983
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    Hallo,


    ich kenne ja die SkyActiv Diesel Motorsteuerung ein wenig und habe noch keine Tabelle gefunden, die die Einspritzmenge abhängig vom KM Stand regelt.

    Das was manche Leute merken, nämlich, dass das Auto nach Paar Tausend KM besser läuft, hat - wie von schneck01 bereits geschrieben - rein mechanische Ursache. Am besten hier schauen - http://www.cx5-forum.de/f3/ergebnis-...6-ag-5776.html Der TE hat ein Auto mit gerade mal 180KM zur Probefahrt bekommen und schreibt:


    Zitat Zitat von BigKahuna Beitrag anzeigen
    ....
    Ich hab einen fast jungfräulichen (Tacho 181km) 175PS Diesel mit Automatik in Sportsline in Schwarz zum Testen bekommen.

    ...


    Der Fahrspaß ist im CX5 insgesamt eindeutig höher. Der Motor zieht kraftvoll an und durch. Topspeed ist gefühlt besser zu erreichen. Ein Porsche Cayenne hat freiwillig bei 160 Platz gemacht ... nicht wichtig aber Der Diesel hat eine deutlich bessere Laufkultur und ist in Kombi mit der Automatik ein Traum. Ich kam nicht in die Versuchung auf manuell umzuschalten.





    Bei mir waren schon mehrere CX5er mit weniger als 1000KM um die 200+PS zu bekommen und der Beschleunigungstest (80-160KM/h) Serie und mit Darmstädter Luft ist genau so verlaufen wie bei CX5er mit 20000KM drauf.


    Gruß,
    BIGI

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  10. #6
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    Wie ich bereits in einem anderen Thread geschrieben habe, bin ich mit meinem Verbrauch von ~ 8 Litern gemessen an meinem Fahrprofil und unserem anderen Auto (BMW 320d, BJ 2006 und Verbrauch mit WR ~ 6,3 Liter auf selber Stammstrecke) nicht zufrieden. Ansonsten gibts im Übrigen am Dicken fast nichts auszusetzen und er macht einfach viel Spaß!
    Mein Fahrprofil ist 95 % Langstrecke und davon ca. 50/50 Landstraße (100 km/h) und BAB (max. 130 km/h).
    Mein Freundlicher meinte, dass der Verbrauch ab ca. 6-7.000 km runtergeht, da der Motor dann angelernt sei. So wurde es ihm auf einer Schulung gesagt. Da ich erst bei 4.000 km angelangt bin, kann ich dazu noch nichts sagen. Erklären kann ichs mir ehrlich gesagt nicht wie das funktionieren soll und er konnte es mir auch nicht so recht erklären oder ich verstand es einfach nur nicht. Ich werd das auf jeden Fall gespannt verfolgen und berichten.

  11. #7
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    Zitat Zitat von AndiLA Beitrag anzeigen
    Mein Freundlicher meinte, dass der Verbrauch ab ca. 6-7.000 km runtergeht, da der Motor dann angelernt sei.
    Eben solche Aussagen meine ich, wenn ich sage, "frage verschiedene Experten und du erhälst verschiedene Meinungen".
    Da wird sehr viel Wahres wiedergegeben aber halt leider auch sehr viel Mist.
    Wahr ist, dass der Verbrauch messbar nach dieser Laufleistung runtergeht - Mist ist aus meiner Sicht die Begründung dafür.
    Ist aber relativ leicht erklärbar. Wenn man schon mal selbst ein Gewinde geschnitten hat stellt man oftmals fest, dass beim ersten Eindrehen einer Schraube noch ein leichtes kratzendes Gefühl zu spüren ist. Ist das Gewinde dann erst mal durchgeschraubt gehts beim zweiten mal schon deutlich leichter. Das Gewinde läuft sich auf die Schraube ein. Das Gleiche gilt auch für Gleit-, Wälz-, Kegelrollen-, Rollen- und Kugellager sowie für Laufbuchsen und Kolbenringe sowie alles was sich zueinander dreht oder bewegt.
    Mach nen Haken an diese Aussage und vertrau deinem Freundlichen weiter - denn schließlich ist er ja der Fachmann. Oder frag mal nicht den Chef, sondern lieber mal jemanden der sich besser in der Materie auskennt - z. B. einen seiner Mechaniker.

  12. #8
    Benutzer Avatar von Ingo
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    Zitat Zitat von schneck01 Beitrag anzeigen
    Eben solche Aussagen meine ich, wenn ich sage, "frage verschiedene Experten und du erhälst verschiedene Meinungen".
    Da wird sehr viel Wahres wiedergegeben aber halt leider auch sehr viel Mist.
    Da räumen wir hier ja gerade mit auf....wenig Wahres am bisher so gehörten Mist
    BIGI kennt keine geheimen Einfahrregister, wenn das nicht auch fett gehört

    Wahr ist, dass der Verbrauch messbar nach dieser Laufleistung runtergeht - Mist ist aus meiner Sicht die Begründung dafür.
    Ist aber relativ leicht erklärbar. Wenn man schon mal selbst ein Gewinde geschnitten hat stellt man oftmals fest, dass beim ersten Eindrehen einer Schraube noch ein leichtes kratzendes Gefühl zu spüren ist.
    ..
    ..
    Das ist genau der Punkt, ist auch alles logisch und alle Regeln des Einfahrens, beruhen ja auch dem gewollten mechanischen Verschleiß. Gelingt der perfekt, hat man optimale Freude am Fahrzeug.

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