metrich
Mitglied
Beide Systeme beruhen auf der Annahme, dass ein unberechtigter Zugriff auf den OBD2-Konnektor verhindert werden soll. Das scheinen beide Systeme gelöst zu haben.
Aber ich möchte mal folgende These aufstellen:
Sowohl die Deaktivierung der Wegfahrsperre, die Manipulation der FIN und auch das Anlernen von neuen Schlüsseln ist ein Fahrzeug-spezifischer Vorgang. Ein Kfz-Dieb muss sich also zumindest bei seinem Werkzeug auch auf Mazda CX-5 (oder nur Mazda-Modelle) spezialisiert haben. Warum sollte er dann nicht auch die passenden Adern des CAN-Busses an verschiedenen Stellen des Kabelbaums kennen? Inbesondere an der Rückseite der OBD2-Buchse kann der Kabelbaum sehr einfach abgetrennt und so sehr schnell mit Schneidklemmen ein passendes Gerät angeschlossen werden.
Somit sollte also mindestens auch noch die OBD2-Buchse verlegt werden und zwar so, dass der alte Kabelstrang zurückgebaut (mindestens bis zum Joint Connector C34 [beim vFL]) und ein neuer Strang verlegt werden müsste. Macht das dann auch jeder so? Müssten andere Zugangspunkte zum CAN-Bus auch noch zusätzlich gesichert werden?
Eine Verlegung des Anschlusses spräche somit gegen den OBD Saver, der ja den Befestigungspunkt der OBD2-Buchse braucht. Allerdings würden mit einem fachgerechten Rückbau und Neuverlegung der OBD2-Buchse zum ohnehin hohen Preise des OBD Anti Theft noch einiges dazu kommen. Ohne echte Verlegung des OBD2-Anschlusses macht aus meiner Sicht OBD Anti Theft nicht mehr Sinn als der günstigere OBD Saver.
Viele Grüße
Matthias
Aber ich möchte mal folgende These aufstellen:
Sowohl die Deaktivierung der Wegfahrsperre, die Manipulation der FIN und auch das Anlernen von neuen Schlüsseln ist ein Fahrzeug-spezifischer Vorgang. Ein Kfz-Dieb muss sich also zumindest bei seinem Werkzeug auch auf Mazda CX-5 (oder nur Mazda-Modelle) spezialisiert haben. Warum sollte er dann nicht auch die passenden Adern des CAN-Busses an verschiedenen Stellen des Kabelbaums kennen? Inbesondere an der Rückseite der OBD2-Buchse kann der Kabelbaum sehr einfach abgetrennt und so sehr schnell mit Schneidklemmen ein passendes Gerät angeschlossen werden.
Somit sollte also mindestens auch noch die OBD2-Buchse verlegt werden und zwar so, dass der alte Kabelstrang zurückgebaut (mindestens bis zum Joint Connector C34 [beim vFL]) und ein neuer Strang verlegt werden müsste. Macht das dann auch jeder so? Müssten andere Zugangspunkte zum CAN-Bus auch noch zusätzlich gesichert werden?
Eine Verlegung des Anschlusses spräche somit gegen den OBD Saver, der ja den Befestigungspunkt der OBD2-Buchse braucht. Allerdings würden mit einem fachgerechten Rückbau und Neuverlegung der OBD2-Buchse zum ohnehin hohen Preise des OBD Anti Theft noch einiges dazu kommen. Ohne echte Verlegung des OBD2-Anschlusses macht aus meiner Sicht OBD Anti Theft nicht mehr Sinn als der günstigere OBD Saver.
Viele Grüße
Matthias