1. Generation 2011–2017 zäher Kaltstart

vanquish

Mitglied
Modell
1. (2011–17)
Motor
2.2 D AWD
Guten morgen,

Wir haben seit kurzem einen CX5, 175PS Automatik BJ2013 und sind soweit sehr zufrieden damit. Ein Toller Wagen... Eine Sache wurmt mich aber, nämlich ein sehr zäher Kaltstart.
Meine erste Vermutung war eine schwache Batterie, also habe ich diese vor Weihnachten gegen eine neue Banner EFB59515 ausgetauscht. Hat nur leider nix geändert... Wenn das Auto warm ist startet er problemlos. Auch i-Stop funktioniert. Nur am morgen bzw. nach 1 Tag Standzeit wird´s sehr zäh. Meine nächste Vermutung war, dass irgendwas Strom zieht. Mein Topdon Auslesegerät zeigt auch nach längerer Standzeit eine Spannung von 11.8-12.1V bei aktiver Zündung an, was wohl auf einen Fehlerstrom hindeutet. Den Ruhestrom mit Multimeter muss ich mir erst genau anschauen...

Aber: heute habe ich die Batterie über Nacht aufgeladen und das CTEK Ladegerät erst direkt vor dem Start abgehängt. Das Ladegerät zeigte einen vollen Ladezustand an. Ich hatte mit voll geladener Batterie also einen normalen Start bei -4° Außentemperatur erwartet. Aber nein, er sprang zwar an, aber wieder so zäh wie immer.
Jetzt bin ich etwas ratlos, was der Grund für diesen zähen Start sein könnte? Die Batterie fällt zumindest weg. Bei i-Stop startet er normal. Auch wenn ich nach 1-2 Stunden den Wagen erneut starte, ist alles normal. Nur der Kaltstart ist echt ein Thema. Hat jemand ne Idee?

Liebe Grüße,
Mario
 
Kaltes und deshalb zähes Motoröl wird da sicher eine Rolle spielen. Mit welchem Öl wird er denn gefahren? Bei mir ist 5W30 drinnen, und er startet auch merkbar schwerer bei -5 Grad. Und auch meine Batterie ist neu. War aber definitiv beim G165 auch so.
 
Hab ich dieses Verhalten. Man meint das Wägelchen schafft es nicht und dennoch mit dem letzten Hub springt er an .
Das ist unteranderem einer hohen Kilometerleistung und dem kalten Öl geschuldet. Das Vorglühen sollte man auch nicht außer Acht lassen.
Aber wenn er an ist ist er an.
 
OK, Öl muss ich nachschauen, ist noch vom Vorbesitzer (hat alle 10tkm gewechselt). Ein Ölwechsel steht aber in 1000km sowieso an. Ich hatte dafür eigentlich das Ravenol VMP 5W30 am Schirm... und das Wechselintervall wegen Kraftstoffeintrag auf 5tkm zu reduzieren. Auf ein 0W30 (ggf Ravenol ALS) während der kalten Jahreszeit zu gehen, habe ich auch überlegt und sollte bei dem kurzen Wechselintervall auch kein Problem sein und Motor und Turbo dürft´s wohl schon freuen...

ja genau so ist das. Man denkt "puh, das wird eng", aber dann schafft er´s doch und läuft und läuft. Ja, Laufleistung leigt jetzt bei 260tkm, was schon ordentlich ist. Ohne jetzt hineingesehen zu haben, würd ich den Motor eh gerne Walnuss strahlen lassen, aber in meiner Gegend (Graz/Steiermark) konnte ich bisher keine Werkstatt finden, die das anbietet...
 
Ich habe mehrere Öl ausprobiert und bin bei Ravenol ALS 0W-30 geblieben seit nunmehr mehr als 7 Jahren.
Die Durchölung bei kaltem Motor ist einfach schneller als bei einem 5W-30 Öl.
Ich wechsle alle 10000km die normale Fahrleistung im Jahr beträgt ca. 20000km, davon sind 10000km mit Wohnwagen (1700kg zGG) enthalten.
Mit dem ALS 0W-30 von Ravenol machst du bestimmt nichts falsch und ist auch im Sommer ein hervorragendes Motoröl.
Laufleistung aktuell bei 163600km.
 
Guten Morgen,

das zähe Startverhalten kenne ich von unserem 2,5 l Benziner auch und wollte gerade hier eine Anfrage abschicken. ;)
Der Anlasser orgelt, d.h. die Batterie (fast 7 Jahre alt) ist soweit okay aber der Motor will nicht so recht anspringen. Die Kälte spielt sicher eine Rolle aber das Verhalten kenne ich von unserem auch bei herbstlichen Temperaturen.
Kann das beim Benziner mit den Zündkerzen zusammenhängen?

VG Lars
 
Das gleiche verhalten hat mein CX5 Bauj. 2017 auch obwohl er eine neue Batterie hat. Mein zweiter CX5 Bauj. 2022 springt da ganz kräftig an.
 
Meinen "alten" G165 jukt die Kälte nicht, OK bekommt ja auch eingeheizt und das ganze noch mit der alten Yuasa Batterie aus 2014.
 
Jedenfalls ist das Ravenol ALS 0W-30 ein hervorragendes Öl, was sehr gut geeignet ist. Wurde mir mal von Kappes in den Familien-Diesel mit warmen Worten reingekippt, paßte prima.
 
Guten morgen,
.Eine Sache wurmt mich aber, nämlich ein sehr zäher Kaltstart.
Wenn Du vorher andere Hersteller hattest, verstehe ich Dein Empfinden. Auch bei frischem Akku waren meine Mazdas immer etwas unlustiger beim Start. Dünneres Öl hat bei Kurzstrecken Vorteile. Aber bei einem ausgeklapperten Motor mit vielen km würde ich vorher den Ölverbrauch untersuchen.
 
Sowohl der 2014er als auch der 2021er Diesel haben das bei mir nie gehabt.
Der Klempner-T3 hatte das damals öfter, musste dann 2 mal Vorglühen. Vielleicht einen Versuch wert. Zündung an für 10 Sekunden noch mal aus und dann Starten?
 
Keyless hat meiner auch. Aber du kannst doch, ohne auf die Bremse bzw. Kupplung zu steigen, (2×) den Startknopf drücken, oder? Damit ist ja dann die Zündung an. Hat doch mit Keyless nix zu tun.
 
Hm, mir wäre jetzt noch nicht aufgefallen, dass er bei Zündung ein (ohne zu starten) auch vorglüht. Wenn er das macht, dann wäre das natürlich eine Option. Ich werd drauf achten.
 
Sind ja nicht mehr die Kerzen von früher, beim 2er Golf die die bei uns verbaut sind reagieren um einiges schneller.
Ist mir erst einmal aufgefallen das die Lampe gebrannt hat, da waren <-15° und das Auto hat 3 Tage gestanden.
 
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