CX-5 und Konkurrenten

Antrieb der Zukunft

Vor mir aus können die setzten auf was die wollen. Ich muß da jetzt nicht mitmachen.
*ätsch*

Hallo,
Dein Posting ist nicht nachvollziehbar, da es um die Zukunft geht.....!
Niemand verlangt von Dir, jetzt bereits auf diese Antriebstechnik umzusteigen.
Nur irgendwann, mußt auch Du Dich entscheiden.........!
Gruss
Desaster
 
Wenn die Vernunft tatsächlich siegen soll müssten wir uns vom Individualverkehr mittels Verbrenner freiwillig verabschieden. Da das nicht zu erwarten steht - das die Vernunft siegt - wird man uns zwingen. Auf die eine oder andere Weise.

Gruss
Claus

Hallo Claus,

sehr sehr traurig so was zu hören oder lesen.

Solange E-Autos oder sonst noch welche, meine Anforderungen als Verbraucher, nicht in der Lage zufrieden zu stellen, wird mich keiner dazu zwingen, ein halbwegs nutzbares Gefährt mit grünem Label auf dem Kofferraumdeckel zu kaufen.
Der Vernunft siegt erst dann, wenn wir alle eine gute Wahlmöglichkeit haben und selbst entscheiden was für uns Gut ist und was nicht. Bis dahin ist alles nur pile-pale über das grüne Gewissen und demokratische Lösungen für jeweiligen Probleme. Ansonsten sieht es aus Deiner (und einigen aus der Politik) Sicht, dass wir Endverbraucher allein an allem Schuld sind - dass die Städte von Luftverschmutzung ächzen, das Grundwasser von Aluminium und Pestiziden verseucht ist und die Sonne so erbarmungslos in diesem Sommer brennt! Wenn wir weiter so reden und sich selbst beschuldigen, und genau das wird anscheinend von uns erwartet, dann müssen wir auch unsere Stimmen dazu abgeben, das wir auf dieser Erde einfach zu viele sind... mit weiteren Konsequenzen die man selbst als Notwendigkeit akzeptiert. Herzlichen Glückwunsch - so siegt der Vernunft und Demokratie!? Ich sehe es so: der Industrie und vor allem Politikern darf man nie vertrauen, nicht mal zu 50%. Denn ihre stärkste Waffe - Medien - tut alles, damit wir keine eigene Meinung haben. Wer nur ein mal, ohne nachdenken und recherchieren, seine Stimme abgibt, ist man in dessen Bahnen gefangen.

PS.: Ich habe schon par mal geschrieben, dass ich unsere mobile Zukunft auch in der reinen E-Antrieben sehe und beneide dadurch die folgende Generationen. Die werden zukünftige Museen besuchen und nicht schlecht stauen - wie könnte nur so ein kompliziert gebauter Motor überhaupt noch funktionieren!? Aber es kommt nicht jetzt und nicht ab Morgen... und ich glaube das währe ein Armutszeugnis für die Machthaber selbst, dass auf einer der Stafel in diesem Museum geschrieben wird: "Das Volk von Damals war nicht vernünftig genug um unsere Bemühungen zu verstehen und zu akzeptieren, dass nur mit Abschaffung von Verbrennungsmotoren können wir unsere, Eure Zukunft retten..."

Grüß
 
Hallo,
Dein Posting ist nicht nachvollziehbar, da es um die Zukunft geht.....!
Niemand verlangt von Dir, jetzt bereits auf diese Antriebstechnik umzusteigen.
Nur irgendwann, mußt auch Du Dich entscheiden.........!
Warum nicht nachvollziehbar?
Irgendwann? Klar, ich entscheide mich nicht irgendwann, sondern täglich für irgendwas.
Und beim Auto entscheide ich mich heute, morgen und übermorgen für Verbrenner!
Meine Zukunft hat vielleicht nur noch 20 Jahre und solange fahre ich Benziner!
Da könnt ihr machen was ihr wollt.
 
Hallo Claus,

sehr sehr traurig so was zu hören oder lesen.

Solange E-Autos oder sonst noch welche, meine Anforderungen als Verbraucher, nicht in der Lage zufrieden zu stellen, wird mich keiner dazu zwingen, ein halbwegs nutzbares Gefährt mit grünem Label auf dem Kofferraumdeckel zu kaufen.

Warum fühlst du dich da jetzt persönlich angegriffen?Claus hat lediglich die neutrale Feststellung gemacht, dass der Individualverkehr aus Umweltsicht keine gute Idee ist. Das ist nun einmal Fakt. Trotz alledem fahren wir weiterhin mit unseren Autos. In der Regel sitzt dort nur eine Person drin. Das ist ineffizient. Das ist ein Konflikt, auf den er hingewiesen hat.

Niemand wird dich dazu zwingen etwas zu kaufen, was du nicht möchtest. Du wirst auch in Zukunft anhand deiner persönlichen Bedürfnisse und Möglichkeiten individuell entscheiden, was du fahren möchtest. Sei es Benziner, Diesel, Erdgas, Elektro oder auch Wasserstoff.

Ich bin allerdings fest davon überzeugt, dass die Entscheidung in naher Zukunft schwieriger sein wird. Die Technologien sind dann soweit fortgeschritten, dass sich die jeweiligen Bedürfnisse verschieben, so dass man sich dann für eine andere Antriebsform entscheidet. Und das hat nichts mit grünen Aufklebern auf dem Kofferraum zu tun. Wenn man ehrlich ist, interessiert das den Großteil der Menschheit nicht. Es wird schlicht wirtschaftlicher sein, einen alternativen Antrieb zu fahren. Das lässt übrigens nach meiner persönlichen Meinung den Wasserstoffantrieb ziemlich alt aussehen.
 
Warum fühlst du dich da jetzt persönlich angegriffen?...

mecki67,

Du hast mich völlig missverstanden, und von wegen soll ich mich da persönlich angegriffen fühlen?:D
Ich erkläre es dann was ich gemeint habe: sehr traurig finde ich den Fakt, dass die Leute solchen Zwangsmaßnahmen die von der Politik ausgehen, wie Diesel-Fahrverbote z.B., also diktatorischer Vorgehensweise beim Problemlösungen (ist ja ganz einfach, Verbieten und basta), einfach so akzeptieren statt nach Infrastruktur-technische und organisatorische Maßnahmen zu verlangen (viel schwieriger und teuer zu realisieren).
Und, nicht sarkastisch gemeint, ich sitze sehr gerne und viel besser allein im Auto, als in einem voll besetztem Bus oder U-Bahn. Das macht mich flexibel und unabhängig. Dass das ineffizient ist, ist mir klar. Aber wenn man mich aus dem Auto raus zwingt und sagt mir wie ich ab jetzt weiter leben muss, dann weist du hoffentlich Bescheid in welcher Gesellschaft du nun wirklich lebst...
 
Hi,

offensichtlich hast du mich auch missverstanden. Es wird dich niemand aus deinem Auto zwingen. Du kannst weiterhin tun und lassen was du willst. Allerdings hat dieses Handeln auch entsprechende Konsequenzen. Unter anderem durch die Fahrverbote. Das ist auch keine Schikane der Bundesregierung um den freien Bürger zu gängeln sonder es ist zwingend notwendig, da wir mit unseren Verbrennern zu einem nicht unerheblichen Teil beitragen, dass wir unnötige Abgase rausblasen. Das kann man zwar ignorieren, lässt sich allerdings nicht leugnen. Dass du gern allein im Auto sitzt ist auch ok, allerdings darfst du dich dann hinterher nicht beschweren, dass du mit einer Dreckschleuder nicht mehr überall hinfahren kannst. Bevor der Einwand kommt mit den Kreuzfahrtschiffen und den Industrieabgasen. Ja, auch diese müssen ihren Beitrag leisten.

Mein eigentliches Fazit ist. Jeder kann heute, morgen und in Zukunft tun und lassen was er will. Jedoch wird das je nach Entscheidung Vor- und Nachteile haben. Da muss jeder für sich entscheiden, was ihm wichtiger ist.
 
Wir gleiten etwas vom eigentlichen Thema des Threads ab. (CX-5 und Konkurrenten)
Ich denke, dass wir alle viel eher bereit wären, uns um alternative Antriebe, etc. zu bemühen, wenn wir erkennen könnten, dass allgemein etwas gegen die Umweltbelastung getan wird.
So lange aber weiterhin die Industrie Ihre Abgase rauspulvert, Braunkohle abgebaut wird und Kreuzfahrtschiffe (bzw. allg. Containerschiffe, Tanker, etc.) fahren, weigern sich die meisten. Der Mensch ist halt bequem und lässt sich nicht gern bevormunden.
Da kann man dann drüber denken, wie man will. Ich fand schon seit jeher die Umweltplakette lächerlich, weil sie nachgewiesenermaßen nichts bringt. Und so ist es auch mit den Fahrverboten. Alleine schon durch die ganzen Ausnahmeregelungen betrifft ein Fahrverbot letztendlich vielleicht gerade Mal 10%. Das ist in meinen Augen purer Aktionismus.
Fakt ist natürlich auch, dass man sich trotz aller Schwierigkeiten dem ganzen Thema nicht verschließen darf und es jedem klar sein sollte, dass etwas getan werden muss.
 
Deine Postings zeigen leider deutlich auf, das Du das Thema einfach nicht verstanden hast

Was hier deutlich wird, daß du meine posts nicht gelesen oder verstanden hast.
Nochmal, extra für dich:
"Und beim Auto entscheide ich mich heute, morgen und übermorgen für Verbrenner!
Meine Zukunft hat vielleicht nur noch 20 Jahre und solange fahre ich Benziner!"

Du meintest, ich muß mich entscheiden und ich sagte darauf, daß ich mich schon entschieden habe.
Vielleicht akzeptierst du auch mal andere Meinungen.
 
Antrieb der Zukunft

Du meintest, ich muß mich entscheiden und ich sagte darauf, daß ich mich schon entschieden habe.
Vielleicht akzeptierst du auch mal andere Meinungen.

Ja, irgendwann.....nicht heute, morgen oder übermorgen..! Das bezieht sich auf alle Autofahrer, nicht speziell auf Dich.

Denn der Verbrenner als Antrieb wird über kurz oder lang durch alternative Antriebe ersetzt werden. Das war das Thema...!

Insofern solltest Du meine Postings noch einmal genauer durchlesen, dann verstehst Du evtl. auch, was da gemeint ist/war......:cool:
Desaster
 
Du unterstellst, daß der Individualverkehr mittels Verbrenner unvernünftig ist.

Das hast du gut erkannt, gratuliere!

Imho ist dem nicht so.

Ich werde dir deine bescheidene Meinung nicht schlecht reden.

Und zu meinen Lebzeiten wird sich daran auch nix ändern.

Zumindest nicht freiwillig.

Frage: Aber warum ist das so?
Versuch einer Antwort: weil wir (ich schließe mich da ein) bequem sind, wir denken das uns die Welt bis zu unserem ableben schon noch aushalten wird und was danach kommt, einschließlich unsere Kinder und ggf. Enkel, kann uns egal sein - wir müssen die Folgen unserer Bequemlichkeit ja nicht ausbaden.

Folge: Menschen mit mehr Weitblick und Verantwortungsbewustsein - vulgo: Politiker - denken sich Maßnahmen - vulgo: Fahrverbote, höherer Kosten bei Betrieb und Anschaffung etc - aus, damit unsere Nachkommen auch noch in 100 Jahren unsere schöne Mutter Erde genießen können.

Grüsse
Claus
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Punkt ist nur, dass die ausgedachten Maßnahmen der Politiker meines Erachtens an der falschen Stelle ansetzen.
 
Der Punkt ist nur, dass die ausgedachten Maßnahmen der Politiker meines Erachtens an der falschen Stelle ansetzen.
Problem ist aber auch, dass man es niemandem recht machen kann. Dieselfahrverbot: der Otto-Normal-Fahrer fühlt sich verarscht. Beim Lastkraftverkehr angreifen: macht den Handel kaputt - und überhaupt würde da der Handwerker mit seiner 40 Jahre alten Drecksschleuder total benachteiligt werden, deshalb selbst Ausnahmegenehmigung her, die das ganze ad absurdum führt. Und die Schiffe sind auch Totschlagsargument, lustigerweise auch z.B. in Stuttgart, wo die miese Luft mit Sicherheit nicht von nem Schiff kommt. ;)

Es ist nunmal einfach leichter, zu sagen "warum ich, der andere ist schlimmer!". Der Benziner schiebt's auf den Diesel, der Diesel auf die LKW, die LKW auf die Schiffe, die Schiffe auf die Flugzeuge und und und. Zumal ich immer wieder eine "man muss was machen - aber bitte nicht bei mir"-Mentalität erkenne. Bestes Beispiel Energieversorgung: alle schreien "Atomkraft weg, Braunkohle weg, erneuerbare Energien olé!" - dann sollte hier in der Nähe eine Windkraftanlage her... "nee, das geht doch nicht, das verschandeln doch die Umgebung, wie sieht denn das aus, dann auch noch in der Natur" - da fehlen einem echt die Worte. Aber der Mensch ist und bleibt halt Egoist.
 
Die Technologien sind dann soweit fortgeschritten, dass sich die jeweiligen Bedürfnisse verschieben, so dass man sich dann für eine andere Antriebsform entscheidet. Es wird schlicht wirtschaftlicher sein, einen alternativen Antrieb zu fahren. Das lässt übrigens nach meiner persönlichen Meinung den Wasserstoffantrieb ziemlich alt aussehen.

Das mußt du mir mal erklären, warum die Wasserstoftechnologie alt aussehen sollte.
- Wasserstoff läßt sich einfach ohne viel Energieaufwand erzeugen.
- Wasserstoff läßt sich gut speichern und transportieren.
- Wasserstoff wird in einer Brennstoffzelle rückstandsfrei umgewandelt.

Ein Wasserstofftank, eine Brennstoffzelle, eine kleine Pufferbatterie und ein Elektromotor.
Fertig ist der Antrieb der Zukunft mit großer Reichweite, schneller Betankung und geringer Wartung.

Der Wirkungsgrad der Brennstoffzellen sollte noch etwas steigen, wobei die Abwärme der Zelle prima zur
Fahrgastraumtemperierung genutzt werden kann, in Europa sind über 75% kühle Monate, in der eine Heizung Sinn macht. Reine Elektromobile mit Batterie haben in diesem Punkt ein Problem...
Wasserstoff in einem Verbrennungsmotor (falls das deine Überlegung war) macht keinen Sinn, da gebe ich dir Recht...
 
- Wasserstoff läßt sich einfach ohne viel Energieaufwand erzeugen.
- Wasserstoff läßt sich gut speichern und transportieren.
- Wasserstoff wird in einer Brennstoffzelle rückstandsfrei umgewandelt.

Ein Wasserstofftank, eine Brennstoffzelle, eine kleine Pufferbatterie und ein Elektromotor.
Fertig ist der Antrieb der Zukunft mit großer Reichweite, schneller Betankung und geringer Wartung.


Leider soweit alles wahr.

Ich bin mir sogar sicher, das in den Schubladen einiger Automobilhersteller schon recht praxisgerechte Antriebslösungen auf Brennstoffzellenbasis liegen.

Nur wer hat den Schlüssel zu diesen Schubladen ? Die Energie-Konzerne und Stromerzeuger ? Die Politik ?
Alles nur reine Spekulation. :cool:
 
Ich fand schon seit jeher die Umweltplakette lächerlich, weil sie nachgewiesenermaßen nichts bringt.

Wirklich? Lass uns mal um die Ecke denken:

Alle Ballungsgebiete sind Umweltzonen. Mit einer gelben Plakette darfst du in diese gar nicht mehr rein.
Jetzt konntest du dich als Einwohner einer solchen Zone entscheiden ob du dir ein Auto mit einer grünen Plakette zulegst oder aus der Zone wegziehst.

Wenn du dich für die Anschaffung eines Fahrzeuges mit grüner Plakette entschieden hast verbessert sich, zumindest rechnerisch, deine Umweltbilanz pro gefahren Kilometer, eine "Dreckschleuder" wurde aus der Umweltzone verbannt und die Geldzirkulation blieb im Gange. :)

Wenn du dich für wegziehen entschieden hast, aber z.B. deine Arbeitsstelle in der Umweltzone ist, wirst du mit dem ÖNV fahren müssen, du gehörst somit nicht mehr zu den Monodrivern auf den ohnehin verstopften innerstädtischen Verkehrswegen, zahlst höhere Steuern für deine Dreckschleuder und zusätzlich für die Beförderung zur Arbeit oder zum Shopping etc.

Wenn du in keiner Umweltzone lebst/arbeitest kann es dir egal sein, du zahlst einfach nur mehr Steuern und bist fertig damit (zumindest erst mal).

Das "geile" an diesem System ist, das man verhältnismäßig einfach die Regeln ändern kann. Wenn man den Gedanken weiterdenkt kommt man auch recht schnell auf die Idee dieses System mit weiteren Technologien zu verknüpfen (z.B. Maut auf Kilometerbasis). Sooo dumm ist das System vielleicht eigentlich gar nicht.

Und so ist es auch mit den Fahrverboten. Alleine schon durch die ganzen Ausnahmeregelungen betrifft ein Fahrverbot letztendlich vielleicht gerade Mal 10%. Das ist in meinen Augen purer Aktionismus.

Vielleicht ist das auch nur der Anfang!? Wenn man unpopuläre Maßnahmen anschieben will fällt man ja nicht mit der Tür ins Haus, das macht man Schritt für Schritt. Oder?

Gruss
Claus
 
Übrigens ist jeder LKW mit Euro 6 sauberer als jeder PKW mit der selben Norm!
Das stellt denke ich auch keiner infrage, aber gibt es ne Statistik, wie viele LKWs, die in Deutschland fahren (NICHT nur die hier zugelassenen) diese Norm erfüllen? Und die ganzen Laster von Handwerksbetrieben, hinter denen man sich genötigt fühlt, die Nebelschlussleuchte einzuschalten, sind sicher abseits jeder Norm. :D
 
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