Errechneter Durchschnittsverbrauch vs. BC Anzeige

ATK69

Mitglied
Habe über Neujahr eine etwas ausgiebiger Testfahrt gemacht:
Weil am Rhein - Hannover - Norderney - und das ganze zurück :cool:
Das sind in etwa 2500km (inkl. Verfahren trotz Navi).
Bei jeder Betankung die Werte brav im Handy-App eingegeben. Durch unterschiedliche Belastungen war mein Durchschnittsverbrauch im Gegensatz zu den täglichen Arbeitsfahrten etwas höher (normal ca. 7,7L jetzt 8,8L) BC und errechnete Werte stimmen fast überein (0,3l)
Übrigens: Bei der Fahrt von Hannover nach Norderney habe ich mich um 70km verfahren (es gibt zu viele "Nordeich" im Norden :rolleyes:) um die Fähre noch zu erwischen, musste ich mit Bleifuss fahren. Rund 200km mit 200 km/h sind recht entspannend zu fahren mit unserem Dicken ;)
Gruss
atk69
 

siggi

Mitglied
Ich tanke einfach, ständiges Nachrechnen von Verbräuchen, die ich eh nicht ändern kann/will, kostet mich nur unnötig Zeit.... Auf den BC zu schauen reicht mir völlig, dort steht mit den dicken Puschen seit 67000km, im Sommer und im Winter 255er, zwischen 7,7 und 7,8.
Das es kann Eures fleißigen Rechnen auch real 7,4 sein können, ok, fein:cool:
wohl eher 8,4^^
um die Fähre noch zu erwischen, musste ich mit Bleifuss fahren. Rund 200km mit 200 km/h sind recht entspannend zu fahren mit unserem Dicken ;)
Gruss
atk69

Nur für den Motor ist das alles andere als entspannend :D
 

MK2

Mitglied
wohl eher 8,4^^


Nur für den Motor ist das alles andere als entspannend :D

Wieso? Dafür ist er schließlich da. Im obersten Gang läuft der Motor auch bei 200 km in einem eher moderaten Drehzahlbereich. Bei warmen Motor passiert da gar nix und der Verschleiß dürfte auf der Strecke geringer sein, als bei einer Handvoll Kaltstarts.
 

ATK69

Mitglied
Wieso? Dafür ist er schließlich da. Im obersten Gang läuft der Motor auch bei 200 km in einem eher moderaten Drehzahlbereich. Bei warmen Motor passiert da gar nix und der Verschleiß dürfte auf der Strecke geringer sein, als bei einer Handvoll Kaltstarts.

Nun ja, ich denke, begeistert war der Motor wohl nicht unbedingt:p
Vor allem da ich gerade mal 6000km drauf habe.
Gedankt hat er es mir mit 19l !!! Verbrauch auf dieser Strecke. Hat den BC ganz schön durcheinander gebracht. Resttank ca. 50% = Reichweite von knapp 180km !!!

Gruss
atk69
 

MK2

Mitglied
6.000 km sind doch eine Menge, wenn's um "einfahren" geht.

Auf den ersten paar hundert Kilometern schleift / läuft sich vielleicht noch ein bisschen was ein, aber ab 1.000 km sollte bei einem modernen Motor keine besondere Schonung mehr erforderlich sein.

Wichtig ist halt immer ordentliches Warmfahren, kein Hochdrehen solange der Motor nicht richtig warm ist. Wenn der Motor richtig warm ist, dann spricht da überhaupt nichts gegen, längere Zeit mit 3.000 U/min zu fahren, egal ob der Motor 1.000 oder 100.000 km alt ist.
 

siggi

Mitglied
natürlich kann der das ab...sagte ja auch "Nur für den Motor ist das alles andere als entspannend"

der Verschleiß in diesen Regionen wird halt schon deutlich über normal sein...
 

schneck01

Mitglied
Was bezeichnet ihr als "Einfahren"?

Ich denke, dass ihr unterschiedliche Vorstellungen von Einfahren habt. Das "Einfahren von früher, bei dem nach 1000 km vom Hersteller zwingend ein Ölwechsel vorgeschrieben war, damit die ganzen abgeriebenen Späne das Motorgefängnis verlassen konnten und wo auch unbedingt der Magnet an der Ölablassschraube gereinigt werden musste, nee, das gibt es heute nicht mehr. Heute fallen diese Mengen an Metallschrott auf den ersten Kilometern einfach nicht mehr an.
Aber ein Einlaufen, das gibt es auch heute noch. Nur - ich möchte keine Illusionen zerstören - das ist ein Prozess der zwischen 10.000 und 15.000 km dauert. Die meisten merken das vermutlich gar nicht. Merken kann man es manchmal an einem sich zum "weicheren" ändernden Motorgeräusch, an einem zurückgegangenen Kraftstoffverbrauch unter vergleichbaren Bedingungen und wer es ganz genau wissen will kann es sogar messen lassen - die Summe der Reibbeiwerte beim Durchdrehen des Motors sind gegenüber dem Neuzustand deutlich zurückgegangen.
Zum Thema Volllastfahrt über längere Zeit - Der Mazda kann das ab, wie ja ein einschlägiger Test bestätigt hat bei dem das Fahrzeug etliche Weltrekorde gebrochen hat. Meinem eigenen Auto mute ich das dann aber auch selber lieber nicht zu - schließlich habe ich immer ein bisschen Angst, dass ihm das vielleicht weh tun könnte:eek::eek::eek:
 

MK2

Mitglied
Zu den Drehzahlen des 150 PS Diesel mit Schaltgetriebe.

Der rote Bereich beginnt bei 5.000 U/min. also kann man davon ausgehen, daß der Motor Drehzahlen bis 5.000 U/min auch abkann (üblicherweise sind da ja noch sicherheitsreserven einkalkuliert).

Im 6. Gang liegt man bei 3.000 U/min bei ca. 180 km/h, bei 3.500 U/min bei ca. 210 km/h. Ist man also ausschließlich im 6. Gang unterwegs, so bewegt man sich zwischen 3 und 3 1/2 U/min. Es dürfte unmöglich sein über 3.500 U/min zu kommen, also ein völliger unkritischer Bereich in dem man meines ermessen problemlos längere Zeit fahren kann, auch ohne übermässigen Verschleiß. Jetzt mal rein hypothetisch, da in der Realität nicht möglich, aber würde man im 6. Gang tatsächlich 5.000 U/min schaffen, wäre man bei annähernd 300 km/h.

Selbst im 5. Gang wird man es nicht schaffen auch nur an den roten Drehzahlbereich dran zu kommen (bei ca. 4 1/2 U/min ca. 210 km/h).

Im 4. Gang könnte man so gerade am roten Bereich kratzen, würde man den Motor aber ernsthaft überdrehen wollen, so ginge dies nur in den ersten 3 Gängen. Die Frage ist nur, wer macht sowas, und warum? (Außerdem sollte da wohl auch irgendwann ein Drehzahlbegrenzer eingreifen).

Zu Anzeige des Durchschnittsverbrauchs: ich tanke immer voll, sprich bis zur Kante des Einfüllstutzen (nicht zur Nachahmung empfohlen und man sollte dies auch definitiv tun, wenn man den Wagen bei warmen Wetter kurz danach abstellt). Von daher ist der Tank schon immer gleich voll, Differenzen durch unterschiedliche Zapfpistolen scheiden somit aus. Dabei sind die Werte schon relativ genau. Schwankt im Gegensatz zur Berechnung um -0,1 bis zu einem max. Aussreisser von +0,4 Liter auf 100 km. Teilweise habe ich den Tank aber nicht ganz leergefahren, wenn sich zufällig eine extrem günstige Tankstelle ergab. Da muß man natürlich einkalkulieren, daß der Sprit sich bei den aktuellen Temperaturunterschieden ausdeht oder zusammenzieht. Das könnte die Anzeige beeinflussen. Insgesamt kann ich aber mit der Genauigkeit gut leben, es reicht aus um die verbleibende Reichweite ausreichend verlässlich zu berechnen.
 

michel

Mitglied
Bin mal eben für euch um den Block gefahren :cool:
Hier die Drehzahlen (Automatik) im Bild

200 im 6. Gang


200 im 5.Gang
 

zehbehfara

Mitglied
das ist doch aber die Außentemperatur und nicht die Ganganzeige, sonst hätte ich ja schon 14 Gänge gehabt gestern :cool:

duck und weg; Gruß Jens
 

siggi

Mitglied
XD
echt nen passender Zufalll :D
ok...die Drehzahl scheint dann wirklich unproblematisch zu sein...
ICH würde es trotzdem nicht so lange machen...da bleibe ich stur :D
 

MK2

Mitglied
Bin mal eben für euch um den Block gefahren :cool:
Hier die Drehzahlen (Automatik) im Bild

200 im 6. Gang


200 im 5.Gang

Dann ist der Automat wohl kürzer von der Gesamtübersetzung (oder hängt es mit AWD vs FWD) zusammen? Beim Schaltgetriebe sind die Drehzahlen ja nochmal geringer.
 

siggi

Mitglied
kann auch an der Automatik an sich liegen...wenn man dort unter Last Gas gibt erhöht sich die Drehzahl...würde man bergab 200 fahren könnte die Drehzahl wohl niedriger
 

MK2

Mitglied
Das ist bedingt durch den Wandler. Da müßte man jetzt halt wissen in welcher Fahrsitation die Bilder gemacht wurden. Bei konstanter Geschwindigkeit auf ebener Strecke dürfte da kein Schlupf vorhanden sein.
 

Der Inschenör

Mitglied
Moin Moin.

@MK2: Fehlt da nicht noch ein zweites "nicht" zwischen "definitiv" und "tun"?
... ich tanke immer voll, sprich bis zur Kante des Einfüllstutzen (nicht zur Nachahmung empfohlen und man sollte dies auch definitiv tun, wenn man den Wagen bei warmen Wetter kurz danach abstellt). ...

Den geringsten Verschleiß hat ein Motor, der mit konstanter Drehzahl und konstanter Leistungsabgabe läuft. Die Höhe der Drehzahl ist, solange sie im zulässigen Bereich liegt, für den Verschleiß eher nebensächlich. Viel problematischer sich da zu niedrige oder zu hohe Betriebstemperaturen in Kombination mit hohen Drehzahlen. Da besteht dann die Gefahr des Abreissens des Schmierfilms. "Belastender" als eine konstant hohe Drehzahl sind m. E. auch häufige abrupte Lastwechsel.

Es kursieren Zahlen, dass jeder "normale" Kaltstart zwischen 100 und 500 Volllast-Kilometern entspricht. Ob es stimmt? Mein "Bauchgefühl" sagt, es könnte passen.

Ich würde insofern mal folgende Rangliste aufmachen:
  1. wenige Kaltstarts (wenig Kurzstrecke)
  2. Motor gut warm und kalt fahren
  3. wenige abrupte Lastwechsel (vielleicht hilft da auch schon die Motorsteuerung, indem sie die Gaspedalbefehle nicht exakt 1:1 umsetzt)
  4. Betrieb im unteren bis mittleren Drehzahlbereich, passend zur Leistungsabforderung

Grüße aus dem Bremer Umland

Stefan
 

michel

Mitglied
Das ist bedingt durch den Wandler. Da müßte man jetzt halt wissen in welcher Fahrsitation die Bilder gemacht wurden. Bei konstanter Geschwindigkeit auf ebener Strecke dürfte da kein Schlupf vorhanden sein.

Beide Bilder sind auf ebener Strecke gemacht.

Das Bild 1 ist auf der A31 Bottrop Richtung Norden gemacht. Leere Autobahn und Tempomat auf 200 eingestellt. Zu dem Zeitpunkt bin ich schon eine Weile 200 gefahren, das sollte also die tatsächlich Drehzahl sein.

Bild 2 ist ein Snapshot aus einem Video gemacht auf der A5 Darmstadt -> Frankfurt. Kleiner Beschleunigungstest auf der Heimfahrt von Bigi ;)
Beide Zeiger bewegen sich danach noch ein wenig weiter im Uhrzeigersinn bevor der Automat in den 6. schaltet.
 

lionman

Mitglied
Unglaublich viel! Und das für ein Selbstzünder.....!
Bei mein Benziner sehe ich bei ca 180 etwa 7.8-8.2......
Und sogar mit Wohnwagen (100, 110) fährt der sparsamer! (12.5)
Niedrichste Verbrauch (1 Tankinhalt) war 6.5
 
Oben