Orange Motorleuchte

Danke für die Tipps. Vielleicht ist auch der neue Sensor wieder kaputt. Werde ich mal auslesen lassen.
Erstatte dann Bericht, was daraus geworden ist.
 
Hallo Mazda Community, auch wir waren nun betroffen vom Christbaumleuchten im Cockpit (Orange Motorkontrollleuchte; TMPS-Überprüfung erf.; Motorüberprüfung erf., SCBS-Überprüfung erf.). Als passionierter Kfz-Meister i. R. einer französischen Marke ließ mich das nicht in Ruhe. KI gequält, und eigentlich den richtigen Tipp bekommen: Abgasdrucksensor defekt. Wir sind dann erst zum Freundlichen gefahren, der tippte auf Ladedrucksensor. Den dann ausgebaut und tatsächlich, wie bei vielen hier, auch der war verrußt. Neuen Bosch im Internet gekauft (25 €), eingebaut, und: Super Startverhalten, niedrige Leerlaufdrehzahl. Aber: Alle Fehleranzeigen im Cockpit noch da, ließen sich auch nicht löschen. Also den Abgasdrucksensor beim Mazdahändler gekauft (104 €), und angestöpselt. zuerst mal schnell direkt an alten Steckanschluss. Keine gute Idee. Nur noch Notlauf, 1500 Umin max., alle abfragen im Testgerät verwiesen auf "Ungültige Daten vom ECM/PCM...." usw.. Dann erst das mitgelieferte Anschlusskabel genauer angesehen und verwendet. Siehe da: Alle Fehler ließen sich löschen. Das mitgelieferte Kabel ändert die zugehörige Steckpolarisierung, das ist der Grund, warum einfach anstöpseln nicht funktioniert. Das hätte Mazda auch eleganter lösen können, durch einen geänderten Steckanschluss am neuen Sensor mit entsprechendem Anschlusskabel z. B..

Aber nun zu unserem, weiter bestehenden Problem: Die Messleitung zum Abgasdrucksensor ist zugekokt. Sicherlich nicht Knall auf Fall, sodass man nun auch wieder ungereinigt fahren könnte, aber die echten Abgasdruckinfos kommen nicht zu den Steuergeräten durch. Aktuell zeigt der Sensor einen Druck um 116 hPa an (Schlauchanschluss ins freie atmend > 116 etwas hoch finde ich, da der Abgasdruck nicht abgefragt werden kann, es sollte Umgebungsdruck oder unterster Messbereich um 0-50 hPa angezeigt werden) , bei Ausfall des alten Sensors waren es nur 50 hPa (weil defekt), die auch wie eingefroren im Testgerät angezeigt wurden. Man kann ja mittels Schlauchanschluss und einem Gummisaugball den Sensor testen (leicht beim abfragen, anzeigen des Abgasdruckes mittels Gummiball Druck auf den Sensor geben, Motor muss nicht laufen!; keine Angst, soviel Druck dass der Sensor kaputt geht, kann man mit einem Gummiball nicht drauf geben), ob der überhaupt reagiert. Der neue Sensor tut das.
Nun aber:
Hat jemand schon mal die zugehörige Metall Messleitung reinigen können? Wenn ja, wie? Bei YouTube wie dort z. B. MrNiceGuy ist schon imposant, Flamme, Rohr heiß, Koks fängt an zu entzünden, Luftdruck drauf und frei ist (mit Rußwolke), aber der Abbau vieler Motorenteile wohl nötig.
Ist der Ausbau der Leitung überhaupt möglich ohne viel zu demontieren? Batterie und Ansaugschlauch ausbauen sind wohl das kleinste Übel.
Danke schon mal, euch viele weitere unbeschwerte Auto-km!
Unsere Autodaten: CX-5, 2,2 Skyactiv Diesel, 150 PS, EZ 10/2012, aktuell 178.000 km, 4AWD, 6-Gang Automatik, vor ca 5 1/2 Jahren gebraucht gekauft, und inzwischen, auch hier über Forum, viel darüber gelernt!
Sollte ich mit dem Thema hier falsch sein, bitte Info wo ich besser untergebracht bin.
Grüße globusforscher
 
Hallo Mazda Community, auch wir waren nun betroffen vom Christbaumleuchten im Cockpit (Orange Motorkontrollleuchte; TMPS-Überprüfung erf.; Motorüberprüfung erf., SCBS-Überprüfung erf.). Als passionierter Kfz-Meister i. R. einer französischen Marke ließ mich das nicht in Ruhe. KI gequält, und eigentlich den richtigen Tipp bekommen: Abgasdrucksensor defekt. Wir sind dann erst zum Freundlichen gefahren, der tippte auf Ladedrucksensor. Den dann ausgebaut und tatsächlich, wie bei vielen hier, auch der war verrußt. Neuen Bosch im Internet gekauft (25 €), eingebaut, und: Super Startverhalten, niedrige Leerlaufdrehzahl. Aber: Alle Fehleranzeigen im Cockpit noch da, ließen sich auch nicht löschen. Also den Abgasdrucksensor beim Mazdahändler gekauft (104 €), und angestöpselt. zuerst mal schnell direkt an alten Steckanschluss. Keine gute Idee. Nur noch Notlauf, 1500 Umin max., alle abfragen im Testgerät verwiesen auf "Ungültige Daten vom ECM/PCM...." usw.. Dann erst das mitgelieferte Anschlusskabel genauer angesehen und verwendet. Siehe da: Alle Fehler ließen sich löschen. Das mitgelieferte Kabel ändert die zugehörige Steckpolarisierung, das ist der Grund, warum einfach anstöpseln nicht funktioniert. Das hätte Mazda auch eleganter lösen können, durch einen geänderten Steckanschluss am neuen Sensor mit entsprechendem Anschlusskabel z. B..

Aber nun zu unserem, weiter bestehenden Problem: Die Messleitung zum Abgasdrucksensor ist zugekokt. Sicherlich nicht Knall auf Fall, sodass man nun auch wieder ungereinigt fahren könnte, aber die echten Abgasdruckinfos kommen nicht zu den Steuergeräten durch. Aktuell zeigt der Sensor einen Druck um 116 hPa an (Schlauchanschluss ins freie atmend > 116 etwas hoch finde ich, da der Abgasdruck nicht abgefragt werden kann, es sollte Umgebungsdruck oder unterster Messbereich um 0-50 hPa angezeigt werden) , bei Ausfall des alten Sensors waren es nur 50 hPa (weil defekt), die auch wie eingefroren im Testgerät angezeigt wurden. Man kann ja mittels Schlauchanschluss und einem Gummisaugball den Sensor testen (leicht beim abfragen, anzeigen des Abgasdruckes mittels Gummiball Druck auf den Sensor geben, Motor muss nicht laufen!; keine Angst, soviel Druck dass der Sensor kaputt geht, kann man mit einem Gummiball nicht drauf geben), ob der überhaupt reagiert. Der neue Sensor tut das.
Nun aber:
Hat jemand schon mal die zugehörige Metall Messleitung reinigen können? Wenn ja, wie? Bei YouTube wie dort z. B. MrNiceGuy ist schon imposant, Flamme, Rohr heiß, Koks fängt an zu entzünden, Luftdruck drauf und frei ist (mit Rußwolke), aber der Abbau vieler Motorenteile wohl nötig.
Ist der Ausbau der Leitung überhaupt möglich ohne viel zu demontieren? Batterie und Ansaugschlauch ausbauen sind wohl das kleinste Übel.
Danke schon mal, euch viele weitere unbeschwerte Auto-km!
Unsere Autodaten: CX-5, 2,2 Skyactiv Diesel, 150 PS, EZ 10/2012, aktuell 178.000 km, 4AWD, 6-Gang Automatik, vor ca 5 1/2 Jahren gebraucht gekauft, und inzwischen, auch hier über Forum, viel darüber gelernt!
Sollte ich mit dem Thema hier falsch sein, bitte Info wo ich besser untergebracht bin.
Grüße globusforscher
Hallo,

also wenn du die Videos schon kennst ist eigentlich alles gesagt, das ist zwar der unbequemste Weg, aber eigentlich der sicherste, da durch das Freibrennen alles raus kommt.

Allerdings bekommt man, ohne den Ventildeckel ab zu nehmen, die untere Schelle vom Gummischlauch nicht ab, oder so gut wie gar nicht! Dann mit einem Gasbrenner nah am Ventieldeckel rumbrennen, finde ich eine heikle Sache.

Das Rohr vom Motorblock zu lösen ist eigentlich unmöglich, da die Verschraubungen so dermaßen zugebaut sind, dass man nur mit mega extrem viel Aufwand rankommt, was absolut keinen Spass macht !

Man könnte es mit einem alkalischen Reiniger, bzw. einen Drosselklappenreiniger (Löst gut verkockungen) probieren, dazu muss aber auch der AGR Kühler runter. Mit den Fingern spürt man dann die Schraube im Abgasskanal wenn man reinfühlt.

Ich würde es dann so machen, dass man ein Tuch in den Kanal zur Schraube legt, um den Reiniger aufzufangen. Etwas einwirkzeit vom oben eingelassenen Reiniger sollte sicher klappen und dann mit Druckluft nochmals ordentlich freiblasen.

Kritisch wäre auch, dass sich der schmale Kanal vom Rohr, der um die Schraube im Abgaskanal ist, zusetzt mit der Pampe....

Probiert habe ich es so nicht, könnte aber vll ne Idee sein.

Mit einer Reinigungsbürste kommt man da auch schlecht rein, da das Rohr ja zwei Knicke hat. Hatte das schon mal selber probiert, aber ging in die Hose ...

Bei mir konnte ich es prophylaktisch mal sauber machen, als ich den Zylinderkopf unten hatte ....

Gruss
 
Vielen Dank Knoga für deine Antwort. Klingt echt nach viel Arbeit. Hattest du Bilder von deinem Motor während der Zerlegung gemacht?
Ich werde wohl erstmal weiter die Sache vor Ort anschauen. Auf Dauer wird das ja auch nicht sauber bleiben, es sei denn, man würde "Wartungsmäßig" die Leitung immer wieder mal bearbeiten. Der Sensor müsste schon lange keine echten Werte mehr gesehen haben, was beeinflusst oder steuert der den im einzelnen?
Sind die beiden Leitungen des Differenzdrucksensors vom Partikelfilter auch so anfällig? Den könnte ich mir als Auslöser für PF-Regeneration vorstellen.
Welchen "alkalischen Reiniger" würdest zu für Verkokungen aufzulösen empfehlen?
Grüße zurück
 
Hallo,

also zum Reiniger hatte ich damals irgendwas vom Kollege von seiner Firma. Keine Ahnung was es war, aber er meinte es hilft, da alkalisch.

Bilder vom Zerlegten Motor habe ich zwar, aber da siehst Du auch nicht mehr als bisher in den Videos von Mr.NiceGuy.
Mein kurzer Beitrag mit Bildern dazu von damals.

Vom ausgebauten Kopf selber, wo man das entsprechende Rohr selber im Detail sieht, habe ich keine.

Aktuell gibt es wieder ein Detailvideo zu dem bekannten Problem mit dem Abgasdruck Sensor und Rohr. Geht nur ein paar Minuten.

Das die Leitungen vom Differenzdruckseonsor zu gehen, habe ich so noch nicht wirklich mitbekommen.

Gruss
 
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