Öldruckprobleme, Ölsieb und Flammschutzdichtung nicht das Problem.

chrisi

Mitglied
Hallo zusammen,


vor kurzem erhielt ich die Meldung „Öldruck zu gering – Motor abstellen“.
Da mein Fahrzeug Baujahr 2013 (2.2D 150PS) ist und mittlerweile 270.000 km gelaufen hat, war ich fast sicher, dass eine der Flammschutzdichtungen oder die Nockenwelle die Ursache sein könnte.


Gestern habe ich jedoch die Ölwanne demontiert und das Ölsieb kontrolliert.
Das Sieb ist komplett sauber, es sind nirgendwo Späne zu finden, und das Öl ist mit 12.000 km Laufzeit auch noch in Ordnung (Intervall bei mir ca. 15.000 km bzw. halbjährlich).


Jetzt frage ich mich, was sonst noch infrage kommt.
Während der Fahrt zeigt Forscan etwa 1,75 bar bei niedriger Drehzahl und bis zu 4,4 bar bei ca. 3000 U/min an. Das klingt doch eigentlich gar nicht schlecht, oder?


Ich bin gerade etwas ratlos.
Im Fehlerspeicher war nur der Eintrag P253F – Motoröl verschlissen vorhanden.
Der Fehler dürfte jedoch daher kommen, dass ich beim letzten Ölwechsel vergessen habe, den Ölservice zurückzusetzen. Könnte das tatsächlich die Ursache für die Warnmeldung gewesen sein?

Ich bedanke mich für eure Hilfe
 
Ja, leider kommt bei den frühen Baujahren manchmal diese Fehlermeldung, nur wenn zu viel Diesel im Öl ist und selbiges verschlissen ist.
Wenn du hier mal etwas suchst, wirst du alte Beiträge dazu finden.

Mach ein Ölwechsel und hab ein Auge drauf.

Ansonsten wäre noch eine Variante die Nockenwelle auf Sicht zu prüfen. Die kann trotzdem eingelaufen sein. Leider muss dafür der VD runter.
 
Danke für die schnellen Antworten – das beruhigt mich erstmal.


Ölverdünnung war definitiv ein Thema, aber Öl und Filter sind inzwischen neu. Seitdem wirken die Werte vom Öldrucksensor durchaus plausibel, deswegen vermute ich aktuell kein Problem am Sensor selbst. Eine Manometer-Messung habe ich trotzdem noch vor, um ganz sicherzugehen.


Die Kurbelwellenlager möchte ich sowieso mal kontrollieren, aber im Moment bin ich auf das Fahrzeug angewiesen und kann es nicht länger stehen lassen. Solange keine Geräusche auftreten und der Öldruck stabil bleibt, fahre ich erstmal weiter und beobachte alles genau.

Ich habe aber nicht ein Partikel gefunden das zu einer eingelaufenen NKW passt, alles ist komplett sauber und nichts glänzt. Wäre das öffnen des Ventiel- Deckels nur nicht so aufwendig =S
 
An meinem Mazda hatte ich auch einmal bei knapp 13000 km die Anzeige in Verbindung mit der roten Öldrucklampe. Die Werkstatt kam mit dem Abschlepper. Nach 2 Stunden konnte ich das Auto mit neuem Motoröl und Filterwechsel abholen. Das Öl war durch den Dieseleintrag dünn geworden und verschlissen. Nach dem Ölwechsel war alles wieder gut.
 
Hi, wir hatten selbiges Thema (kein Mazda) kürzlich.
Das kann unglaublich viele Ursachen haben.

Kurzum: mit billigem Öl einmal gespült und dann einen Ölwechsel gemacht, zack, Problem weg.

(Davor habe ich den Druck gemessen, ob nicht einfach der Drucksensor einen Weg hat.)
 
Kannst du eventuell einmal sagen, wie man die Ölwanne abbekommt bzw wieder dicht bekommt. Ist die Ölwanne mit Flüssigdichtung abgedichtet oder mit einem Dichtring?

Gruß Cali
 
Kannst du eventuell einmal sagen, wie man die Ölwanne abbekommt bzw wieder dicht bekommt. Ist die Ölwanne mit Flüssigdichtung abgedichtet oder mit einem Dichtring?

Gruß Cali
Mazda nutzt bei einigen Modellen eine Dichtung, nicht aber beim CX5 meines Wissens nach. <- link zu Ersatzteile. Kein CX5 aufgeführt.

Grundsätzlich würde ich jedoch immer Dichtmasse nutzen und keinen Dichtring.
So ein Dichtring setzt voraus, dass die Wanne und Anschraubstelle sehr sauber sind und alle Schrauben der Ölwanne dann exakt nach Vorgabe festgeschraubt werden. Sonst entstehen sehr schnell leichte Undichtigkeiten.

Das Problem hat man mit einer Dichtmasse nicht. Hier bleibt lediglich das „Risiko“ dass zu viel Dichtmasse in die Wanne rein gedrückt wird und so das Ölsieb der Ölpumpe zusetzt. Aber normal passiert das nicht.
 
Hat jemand mal Fotos gemacht, vom Abbau der Ölwanne bzw. dem wieder Anbau ?

Kann man das Ölsieb im eingebauten Zustand reinigen (ich habe vor es zu tauschen, dafür benötige ich aber Zeit und das Spezialwerkzeug)?
Somit wollte ich erst einmal temporär das Sieb reinigen.
 
Hat jemand mal Fotos gemacht, vom Abbau der Ölwanne bzw. dem wieder Anbau ?

Kann man das Ölsieb im eingebauten Zustand reinigen (ich habe vor es zu tauschen, dafür benötige ich aber Zeit und das Spezialwerkzeug)?
Somit wollte ich erst einmal temporär das Sieb reinigen.
Benutz doch einfach die Suche? Hier gibt es min. 2 Beiträge mit Bilder dazu und über Google findet man noch viel mehr.
 
Nur mal am Ölsieb rankommen ist nicht . Da Steck schon einiges an Arbeit drinn.
Auch wenn man eine Hebebühne hat mal eben schnell ist nicht.
Mit der Suche oben rechts kann man schon viel Wissen lesen .
 
Da brauchst du nicht groß Fotos, unten kommt die Plastik Abdeckung ab und dann Noch eine Stoffhaube über der Ölwanne.
Die Schrauben kannst du alle herausdrehen, bis auf einen sind alle gleich.
Die Ölwanne abbekommen ist richtig schwierig, die ist angeklebt. Ich habe dabei etwas gewalt angewendet und dabei die Ölwanne etwas verbogen.
Das Ölsieb ist dann entweder sauber und alles war für Umsonst, oder es ist so voll das im eingebauten Zustand nichts zu machen ist.
Die Ölpumpe abzubauen ist aber dann dass geringere Problem, dann kommst du auch an die eine Schraube die nicht zugänglich ist ran.

Ich würde mir die Arbeit sparen und nächstes mal oben beginnen, wenn die Injektoren dicht sind und oben kein Schmutz sichtbar ist brauchst du auch das Sieb nicht reinigen. Und dann hast du auch gleich die Injektoren mit abgedichtet und in Zukunft auch Ruhe.
 
Da brauchst du nicht groß Fotos, unten kommt die Plastik Abdeckung ab und dann Noch eine Stoffhaube über der Ölwanne.
Die Schrauben kannst du alle herausdrehen, bis auf einen sind alle gleich.
Die Ölwanne abbekommen ist richtig schwierig, die ist angeklebt. Ich habe dabei etwas gewalt angewendet und dabei die Ölwanne etwas verbogen.
Das Ölsieb ist dann entweder sauber und alles war für Umsonst, oder es ist so voll das im eingebauten Zustand nichts zu machen ist.
Die Ölpumpe abzubauen ist aber dann dass geringere Problem, dann kommst du auch an die eine Schraube die nicht zugänglich ist ran.

Ich würde mir die Arbeit sparen und nächstes mal oben beginnen, wenn die Injektoren dicht sind und oben kein Schmutz sichtbar ist brauchst du auch das Sieb nicht reinigen. Und dann hast du auch gleich die Injektoren mit abgedichtet und in Zukunft auch Ruhe.
Gute Idee oben anzufangen. Allerdings wenn man die Warnung „Öldrück zu niedrig“ hat, dann muss ja irgendwo das Problem sitzen.

Was spricht eigentlich dagegen, den unteren Teil des Ölsiebes abzuschneiden um das Sieb im eingebauten Zustand mit ein paar Dosen Bremsenreiniger „abzukärchern“ ?

Gruß
 
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