Ich denke, dass ich gestern extremes Pech hatte, dass der Werkstattmeister des örtlichen fMHs krank war. Dem wäre das Argument mit der fehlenden Last wg. ausgebauter Kardanwelle sicher auch gleich eingefallen.
Und Ihr habt recht, systematisches Vorgehen wäre:
1. potentielle Fehlerquellen auflisten
2. eine nach der anderen ausschalten, bis Fehlerquelle eindeutig eingekreist
Eigentlich ist nach gestern nichts wirklich passiert, nur, dass aus einer Fehlerquelle jetzt potentiell drei geworden sind (Wandler, Kardanwelle, Hitzeblech). Das Verschwinden des Geräuschs nach Ausbau der Welle heißt ja erstmal gar nichts, außer, dass es mit Ausbau der Welle Ruhe einkehrt. Ob das aber mit der Welle selbst, dem Wandler, dem Hitzeblech oder evtl. auch dem Differential zu tun hat, ist damit aber immer noch nicht eindeutig geklärt.
Egal, ich habe jetzt eh keine Wahl: Mal sehen, was die Hitzeblech-Aktion nächste Woche bringt. Wenn es dann immer noch scheppert, kann das Blech zumindest ausgeschlossen werden.
Ich fand die Aktion mit dem Service Techniker zwar wieder löblich, aber sie hätten mein Auto lieber den ganzen Tag - oder länger - behalten sollen, um systematisch auf Fehlersuche gehen zu können. Der Service-Techniker machte zwar Andeutungen, dass die Japaner eventuell bereits "etwas im Ärmel" hätten, aber jetzt natürlich erst seine Rückmeldung abwarten würden. Ich hoffe jetzt einfach, dass sie tatsächlich mehr wissen, aber zunächst vorher auf Nummer sicher gehen wollen.
Was ich echt clever fand, war, als er mir erzählte, dass in Leverkusen auch japanische Kollegen als Schnittstelle für die Kommunikation mit der Zentrale in Japan arbeiten. Schlau, schlau ... wie sie interkulturelle Störgeräusche ausschalten können, wissen sie immerhin... ;-)