Motorschaden

Pete

Mitglied
Moin moin!
Bei meinem CX5 habe ich leider einen Motorschaden der laut Mazda Werkstatt leider nicht mehr zu beheben ist.
Der Wagen ist von 2012 und hat den kleinen Dieselmotor verbaut.
Laufleistung 285000k
Der Fahrer berichtet folgendes:
Auf der Autobahn leuchtete kurz die Warnung „Motorüberprüfung erforderlich„ und kurz darauf (weniger als 1min) hatte er keine Leistung mehr gehabt und hat auch kein Gas mehr angenommen.
Ausgerollt und auf dem Seitenstreifen gehalten, der Motor lief aber noch, hat aber kein Gas mehr angenommen. Dann wurde der Motor ausgeschaltet.
Beim Versuch den Motor kurz darauf wieder zu starten drehte der Anlasser nur den Motor durch, aber er startet seit dem nicht mehr.
Nun wurde der Wagen in die Werkstatt geschleppt wo er gestern kurz angeschaut wurde.
Der Motor hat wohl kein Kühlwasser mehr, hat aber davon während der Fahrt aber nichts angezeigt,… auch nicht das die Kühlwasssertemperatur zu hoch gewesen ist.
Nun sagt die Werkstatt das eine Reparatur nicht möglich, bzw. nicht wirtschaftlich dargestellt werden kann, da der Motor hinüber ist.
Der Motor hat wohl keine Kompression mehr Und startet deshalb nicht mehr.
Laut deren Aussage kann es sein, das sich der gesamte Motorblock aufgrund der Hitze verzogen hat und ein neuer Motor eingesetzt werden müsste.
Alternativ könnte man einen neuen Kopf probieren, wovon sie aber eigentlich abraten, da es sich bei der Laufleistung eigentlich nicht lohnt.
Nun meine Frage, ist da wirklich Hopfen und Malz verloren, ohne den Motor etwas weiter zu untersuchen?
Ich werde heute nochmal hinfahren und mir etwas genauer schildern lassen was genau festgestellt worden ist und ob die wissen warum keine Kompression mehr da ist. Mir wurde das gestern Nachmittag nur telefonisch so mitgeteilt und ich war etwas sprachlos…
Nun habe ich etwas darauf rumgedacht und mich gefragt, ob es wirklich bei diesem Vorfall so aussichtslos ist den Motor noch zu retten, da von jetzt auf gleich ein neues Auto zu kaufen nicht wirklich schön ist.

Ich würde mich über eine kurze Einschätzung - wenn auch mit wenigen Informationen- eurerseits sehr freuen.
VG aus Norddeutschland…
 
1. Mein Beileid, tut weh sowas
2. Grundsätzlich ist fast alles reparabel, aber bei den aktuellen Stundensätzen wird die genau Analyse evtl. schon den Zeitwert übersteigen... So ein Motor sind halt nicht nur 5 Teile
 
Ist das Kühlwasser im Motorraum verteilt bzw Übergekocht? Keine Kompression glaube ich nicht, wenn dann gehen die Motoren fest aufgrund von Lagerschäden wenn bis dato kein Problem mit den Steuerzeiten vorlag.
Liegt Kraftstoffdruck an den Injektoren an beim Starten? Wurde der Kraftstofffilter mal gewechselt? Liegt Öldruck beim Starten an Stichwort Antriebskette der Ölpumpe?...
 
...:coffee:ganz ehrlich, 13 Jahre und 285.000km ?...da lohnt es sich nicht mit einzelnen Komponenten-Tausch oder Fehlersuche, zumal für alle wesentlichen Eingriffe sowieso der Motor raus muss, was fast der größte Posten ist. Also, wenn die Substanz gut ist, warum keinen kompletten in Stand gesetzten Antrieb ? ....wenn man sonst zufrieden ist. Aber vergiß Mazda , die meisten Händler wollen und können weder eine komplexe Fehlersuche und die Mondpreise zerstören schon im Ansatz den Gedanken an einen ATM....das sind meistens nur noch LaptopBoys die ein 0W-20 oder darunter einfüllen können und evtl. einen Bremsbelag wechseln....Anwesende natürlich ausgeschlossen ;)
Für 10-Mille kriegt man ja auch nur wieder eine abgegriffene Kiste....und da ist ein "neuer Motor" doch keine schlechtere Wahl. Allerdings nur solange bis hier wieder jemand aus dem Gebüsch springt und zum Besten gibt, dass ein Diesel nicht mehr lange hält und nur Probleme macht....welche Benziner hier hat denn über 285.000km ? Also, lass Dir doch mal ein Angebot von einem Aufbereiter machen...ist auch Nachhaltig und passt in unsere Zeit (y)
 
mal eine Aussage von Tim_GL:
"Ich habe schon Skyactiv Benziner bei Mobile mit über 400T Kilometer gesehen"
zu finden hier #153 / #154
 
mal eine Aussage von Tim_GL:
"Ich habe schon Skyactiv Benziner bei Mobile mit über 400T Kilometer gesehen"
zu finden hier #153 / #154
......oje, wieder auf den Zug aufgesprungen....also erstmal geht es hier nicht um Benziner oder Diesel, oder was besser oder schlechter ist, sondern beides ausreichend lange haltbar sein kann.....und klar gibt es Diesel oder Benziner mit über 400.000km....das 900cab meiner Lady hat auch über 380.000km....aber was bringt die Aussage ? Wie viele aktive Mitglieder gibt es hier die einen Benziner mit mehr als 285.000km haben ? ....Einen oder Zwei ? ....und "habe schon mal Einen gesehen mit 400.000km" ist natürlich prima...dann war es sicherlich kein 2.5 zwischen 2017-2020, weil da ja die Köpfe verrecken, oder ;) ?...ah sorry, das passiert ja schon unter 100.000km....aber by the way....warum also kein ATM ?
 
Also über 200.000km kenne ich einige Benziner und natürlich auch Diesel. Ich denke dass 200.000km eine Grenze ist wo die meisten ernsthaft über ein neues Fahrzeug nachdenken und sich von ihrem Händler ein "attraktives" Angebot machen lassen.
Die meisten Fahrzeuge die bei uns in Export gehen funktionieren noch tadellos oder sind mit wenig Kosten wieder TÜV Konform zu bekommen, trotzdem will sie keiner mehr weil die Kilometer vermeintlich zu hoch sind und die gesetzliche Gewährleistung den Händlern einen Weiterverkauf an Privatpersonen unwirtschaftlich macht.
 
Würde mir um einen Gebrauchten Motor umsehen (eventuell Umfallwagen) der noch funktioniert und bei einer Hinterhof Werkstatt einbauen lassen.

Würde aber den neuen Motor einen Großen Service machen lassen.
 
So,
Bin noch einmal bei Mazda gewesen.
Im Motorraum erkennt man nichts von einem Defekt. Der Kühlwasserverlust ist also durch eine defekte Zylinderkopf Dichtung entstanden.
Sie sagen das er auf den beiden äußeren Zylindern noch etwas Kompression hat, aber auf den inneren keine mehr.
Nur die Zylinderkopfdichtung zu Wechsel bringt wohl auch nichts, da sie davon ausgehen, das sich der Zylinderkopf aufgrund des fehlenden Kühlwassers nach dem ausschalen des Motors noch verzogen hat und er deshalb auch keine Kompression mehr hat und nicht mehr anspringt.

Da sie nun davon ausgehen, dass sich der Zylinderkopf verzogen hat, ist die einzige Option der Reparatur den Zylinderkopf zu wechseln.
Es müssten im Zuge des Zylinderkopf Austausches dann auch neue Nockenwellen eingebaut werden, da die alten -was vorher einmal bei einer Reparatur festgestellt wurde - etwas eingelaufen sind, sowie dann auch ebenfalls neue Kipphebel.
All das führt nun dazu, dass die Reparatur dadurch nicht mehr lohnenswert ist, da die Reparaturkosten dann höher wären als der Restwert des Wagens.
Nun stellt sich mir die Frage, ob ich den Wagen verkaufe, oder noch einmal zu einer freien Werkstatt gehe und die nach deren Meinung frage ob der Wagen noch zu retten ist.
 
Die Frage ist jetzt , was kostet mir die Reparatur???? Bekomme ich eventuell für dieses Geld was gleichwertiges mit etwas da zu tuen . Oder ganz und gar ein neues Wägelchen kaufen und tief in die Tasche greifen ???
 
Keine Kompression mehr schließt nicht auf eine defekte Kopfdichtung... es muss eine andere Ursache haben. Ich denke es stimmt was nicht mit den Steuerzeiten. Wurde die Ölwanne mal demontiert?
 
> Bekomme ich eventuell für dieses Geld was gleichwertiges
Natürlich drängt die Zeit, wenn man sein Auto braucht. Trotzdem würde ich nochmals bei obigen Links zur Motorinstandsetzung nachfragen, was das kostet. Denn ein gebrauchtes Auto ist auch nicht neu und kann schon morgen das gleiche Elend haben. Als ich vor Jahren meinen alten Premacy wegen des rostigen Blechs abgegeben habe, fuhr ich mit einem Mazda-Taxi, das 700000km auf der Uhr hatte und nur Verschleißteile erneuert hatte. Es ist als nicht auszuschließen, dass Mazdas auch länger halten als erwartet.
 
...:coffee:na ja wenn man sich mal Online umsieht, dann kostet ein KE mit über 200.000km, von 2012-2016, ab 5000-8000 Euro und das ist der unverhandelte "Wunschpreis" der Mehrheit ...ja, da weiss man nicht was man bekommt und gefühlt sind davon 99%Diesel und nur eine handvoll Benziner. Optimisten gibts immer auch Einige, aber wenn man sich den Verlauf ansieht stehen diese Fahrzeuge schon meistens länger. Die 5000-6000 teuro sind bei so einer Reparatur schnell verbraten und entsprechen also gerade dem Fahrzeugwert, sofern i.O... und bei der Laufleistung diesen Invest für eine punktuelle Reparatur ist aus meiner Sicht nicht gut....also entweder beim Händler einen Deal machen oder bei großer Liebe einen externen Instandsetzer besuchen...oder einen Schrauber(in) heiraten ;)
 
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