Problem Starterbatterie laden...

HP-CX5

Mitglied
Modell
2. (seit 2017)
Motor
2.5 G
Hallo zusammen,
ich (Bj.'60) bin neu hier, seit April Besitzer eines neuen, in 07.24 produzierten "Homura" 2.5L ... Am vergangenen WE stand nun das Laden beider PKW- und beider Motorradbatterien auf dem Plan. Mit meinem bis dato sehr gut funktionierenden neuen CTEK "MXS 3.8" hat das auch dieses Mal wieder gut geklappt...BIS AUF den neuen CX-5. Anschluss erfolgt bei mir stets Pluskabel an Pluspol der Batterie, Minuskabel an Masse/Karosserie (hier an einer der drei Schrauben d. Stoßdämpferbefestigung im Motorraum), dann CTEK ans Netz und auf LED "PKW" Ladevorgang gestartet. Die ersten vier LEDs 1-4 der verschiedenen Ladeabschnitte werden soweit zügig durchlaufen, dann sollte auf LED 5 eigentlich ca. 3Min. die Batt.-Ladungsprüfung erfolgen, dann die Weiterschaltung auf LED 6 (Erhaltungsladung)... das tut es aber nur bei unserem zweiten PKW und bei den beiden Honda Motorrädern, nicht jedoch beim CX-5: sowie die LED nach dem Laden in Stufe 4 auf die LED 5 (Prüfung) umspringt, leuchtet sofort die rote LED mit dem "!" in der linken oberen Ecke des CTEK Geräts auf, ab da ist dann Ende. In die Stufe 6 (Batt.-Erhaltungsladung) kommen nur die anderen drei Fahrzeuge, der neue CX-5 nicht. Ich hab's insgesamt drei Mal versucht, jedes Mal mit dem gleichen Ergebnis: Nach LED 4 leuchtet zusätzlich zur LED 5 die rote "!"-LED links oben auf.
Beim Anruf des fMH wurde mir mitgeteilt, ich hätte das Ladegerät falsch angeschlossen: Plus an Plus, dann aber Minuskabel direkt(!) an den Minuspol der Batterie, das Ladekabel solle durch die dicke Gummilippe der Motorhaube zur Frontscheibe hin nach außen gelegt werden, die Motorhaube sei zu schließen, und das Fahrzeug abzuschließen während des gesamten Ladevorganges, damit keine der unzähligen Sensoren in Funktion blieben und ggfs. Strom zögen(!?) Das kam mir jedoch äußert seltsam vor, nachdem ich bei Rücksprache mit Bekannten zu hören bekam, das dies doch wohl sehr wahrscheinlich die Ladeelektronik des PKWs beschädigen könne, und überhaupt, das Laden der Batterie in eingebautem Zustand bei geschlossener Motorhaube...?!?
Nun bin ich völlig unsicher, wie da weiter zu verfahren ist... mir scheint, die Batterie ist voll, da bei dem zweiten und dritten Ladevorgang die LEDs 1-4 sehr schnell durchlaufen wurden, bevor es dann jedes Mal beim Umschalten auf LED 5 zur Aktivierung der roten Warn-LED kommt. Aber ich kann mir nicht erklären, warum das CTEK-Gerät ausgerechnet bei dem neuesten unserer Fahrzeuge, dem CX-5, an dieser Stelle den Ladevorgang bei Erreichen des Prüfmodus (LED 5) abbricht. Ich überlege derzeit, ob es evtl. Sinn macht, das leistungsstärkere "MXS 5" anzuschaffen...
Ich bin für jede Anregung bzw. Hilfestellung dankbar, viele Grüße an alle CX-5 Piloten da draußen im Lande!!
-HP- ;-))
 
Mir scheint da eher, deine Batterie hat einen Defekt.
Laden im eingebauten Zustand war noch nie ein Problem, auch nicht wenn das eine oder andere Steuergerät noch ein paar mA Ruhestrom benötigt.
Mir sieht das eher nach einer Oberflächenspannung aufgrund eines Ladungsschichtung der Batteriesäure aus. Dürfte aber bei EFB-Batterien gar nicht vorkommen.
Viellleicht eine Montags-Batterie erwischt?
 
Hallo! Wieviele Ampere hat deine Batterie im CX-5. Wenn mehr als 85 Ah dann geht es mit diesem Ladegerät nicht.
Auszug von CTek: Das MXS 3.8 ist ein 7-stufiges, mikroprozessorgesteuertes Ladegerät mit Erhaltungsladefunktion für Batterien zwischen 1,2 Ah und 85 Ah.

Hab selber das MXS 5.0 Test&Charge und das geht bis 110 Ah. Hatte noch nie ein Problem.
 
Die Originalbatterie wird 65Ah haben - von daher ist die Diskussion "boah, das Ladegerät ist zu klein" sowieso schon obsolet.
Der genannte Fehler im Ladezyklus tritt beim TO nach dem vollständigen Laden (Phase 4) bei prüfen der Batteriestabilität auf.
Da die PRüfung in Phase 5 durch das Ladegerät an anderen Batterien vollständig funktioniert kann ein Defekt des Ladegerätes ausgeschlossen werden.
CTEK's 8 Schritte zur perfekt geladenen Batterie

Ich bleib dabei: Die Batterie hat einen weg. Dafür spricht auch das schnelle durchlaufen der ersten 3 Phasen - bei Säureschichtung typlisch, da das Ladegerät eine vermeindlich volle Batterie erkennt. Bei der Prüfung wird dann festgestellt, dass dem doch nicht so war....
Auszug aus der Bedienungsanleitung des Ladegerätes:
1761479234428.png
das dies doch wohl sehr wahrscheinlich die Ladeelektronik des PKWs beschädigen könne
Diese Aussage steht gegen die des Ladegeräteherstellers:
Muss die Batterie meines Fahrzeuges abgeklemmt werden?
Nein, Sie müssen die Batterie Ihres Fahrzeuges für den Ladevorgang oder zum anschliessen nicht abklemmen. Das Ladegerät schadet in keinster Weise Ihre Bordelektronik oder Ihre Lichtmaschine. (Quelle: https://www.kfz-batterie-ladegeraet.de/fragen/muss-die-batterie-meines-fahrzeuges-abgeklemmt-werden)
Bei mir wurde durch ein mikroprozessorgesteuertes Ladegerät noch nie irgendeine Elektronik beschädigt.
Diese Sagen und Mythen rühren aus der Geschichte mit ungeregelten Ladegeräten her, von 1990 und früher...;)
 
Zuletzt bearbeitet:
1000Dank Euch allen f. d. Infos. Ich denke, das MXS 5 ist auf jeden fall keine Fehlinvestition. Wenn das Teil da ist, werde ich direkt einen weiteren Ladevorgang beim CX-5 starten... sollte es durchladen...alles gut. Falls nicht, werde ich wohl damit nochmals bei dem fMH aufschlagen, denn bei einer erst seit gut 6 Monaten in Betrieb befindlichen Batterie dürfte es doch noch garkeine Probleme geben. Nochmals vielen Dank Euch!! :-))
 
Geh doch zum laden auf diesen Massepunkt.

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Grade Deinen Tipp gesehen...super Idee, das werde ich jetzt gleich mal testen. Ich hatte bei meinen drei Versuchen die in Deinem Foto direkt über der gelb markierten Stelle liegenden blanken Gewindeschrauben des Federbeins ausgesucht. Ich meine aber, gestern Abend bei der Suche im Netz nach diesem Problem zu der von Dir gezeigten Kontaktstelle auf einer Seite so etwas wie eine Strichzeichnung gesehen zu haben... ich als absoluter Laie hatte dem aber nicht genug Beachtung geschenkt. Ich setze da gleich nochmal das MXS 3.8 an... mal sehen, ob dieser andere Minus-Kontaktpunkt ein anderes Ergebnis bewirken kann. (Aber das MXS 5 werde ich mir auf jeden Fall jetzt noch zulegen, das wird dann auch sofort nochmal "angesetzt") Zebolon, Dir aber vorab schon mal ganz herzlichen Dank für den Tipp! 'Gehe jetzt erst nochmal das Ladegerät ansetzen...werde berichten.
 
Geh doch zum laden auf diesen Massepunkt.
Ich lade sogar mit einem 7A Ladegerät.

Anhang anzeigen 107776Anhang anzeigen 107779
Moin Zebolon, 1 0 0 0 D A N K Dir, oh ✨Du großer Retter in der Not✨!
Was ist passiert: Ich gestern schnurstracks in Garage, Anschlüsse gelegt wie von Dir vorgeschlagen, dann laden lassen . . . wieder mit dem "MXS 3.8". Doch dieses Mal ein deutlich(!) anderes Ladeverhalten: Das Gerät durchlief nun LEDs 1-2 wiederum recht zügig, dann aber bei der stärkeren Ladephase 3 verblieb es erheblich länger, und in der Phase 4 ging das Ganze dann schon locker bis in die frühen Morgenstunden. Aber dann: in der Prüfphase 5 (dauert i.d.R. ca. 3 Minuten) KEINE rote Warn-LED, sondern Weiterschaltung in Phase 6 (Erhaltungsladung) plus grüne LED (Batterie fertig geladen)! Ich bin froh, dass nun mit der Batterie offensichtlich doch noch alles soweit i.O. zu sein scheint, und ich deswegen nicht zum fMH muss.
An dieser Stelle von mir nochmals ganz herzlichen Dank Dir, und VLG aus dem Rheinland b. Kölle!
- HP -
✌️😉👌
 
@HP-CX5
Glückwunsch, und vielen Dank für deine Rückmeldung, die längeren Ladezeit kommt wie ich ja schon geschrieben habe vom "schwach_brüstigem" 3,8A MXS.
Wie du ja vermutlich im post #7 Bild 2 gesehen hast lade ich ja mit 7A mit einem no Name spielt aber keine Rolle, die 7A sind maßgebend.
 
Kommentar zu #5:
Manchmal läuft's dann doch anders als man Denkt. 🤔
Das Ergebnis steht in #9.
Wer eine Batterie lädt ohne gescheiten Massepunkt....
... höherer Widerstand ... verfälschte Spannungsmessung durch das Ladegerät ...
Physikalisch läßt sich dies komplett erklären - nun im Nachhinein fällt mir aus der Vergangenheit eine Diskussion ein, dass die Schrauben des Domlagers auf einer Lackschicht aufliegen und nicht als Masse taugen.
Ich hätte den Eingangsthread noch genauer lesen sollen - Mea culpa. 🙇‍♂️
Zu meiner Entschuldigung: Das Ladegerät hatte bei den ersten Ladeversuchen recht mit seiner Störmeldung.
Für das Ladegerät war der Innenwiderstand der Batterie (verfälscht durch die schlechte Masseverbindung unplausibel.
 
Wer eine Batterie lädt ohne gescheiten Massepunkt....
... höherer Widerstand ... verfälschte Spannungsmessung durch das Ladegerät ...
Physikalisch läßt sich dies komplett erklären - nun im Nachhinein fällt mir aus der Vergangenheit eine Diskussion ein, dass die Schrauben des Domlagers auf einer Lackschicht aufliegen und nicht als Masse taugen.
Ich hätte den Eingangsthread noch genauer lesen sollen - Mea culpa. 🙇‍♂️
Zu meiner Entschuldigung: Das Ladegerät hatte bei den ersten Ladeversuchen recht mit seiner Störmeldung.
Für das Ladegerät war der Innenwiderstand der Batterie (verfälscht durch die schlechte Masseverbindung unplausibel.
Grüß' Dich Tobi, Danke für Deine Info! Gut zu wissen, dass diese Schrauben aufgrund der darunterliegenden Lackschicht doch nicht als Massepunkt geeignet sind... das heißt, dass die Schraubgewinde in lackierten(!) Gewindebohrungen gedreht sein müssten?...'hab' ich wieder etwas gelernt. Wo hingegen dieses Ladegerät bei unseren anderen Fahrzeugen bei gleicher Vorgehensweise ausnahmslos fehlerfrei funktioniert! Doch zum Glück hat sich das mit dem geeigneten Massepunkt Dank Zebolon's Hinweis für mich ja nun endlich geklärt. Obwohl sich in meinen 47 Jahren unfallfreier Autofahrerkarriere so einiges an Wissen in puncto Vehikeltechnik angesammelt hat, lernt man doch immer noch dazu. Ich bin froh, dieses aktive Forum hier gefunden zu haben, wo man sich gegenseitig weiterhilft... da habe ich seinerzeit in anderen Marken-Foren aber schon einiges deftig anders erlebt!
Nochmals vielen Dank für Deine Infos, und VLG!
-HP-
 
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