Dunja wenn ich das Auto nach dem Leasing behalten möchte ist ja egal was ich noch investieren muss.
Mir wurde vom Händler gesagt das kein "günstiges" Angebot nach dem Leasing gemacht werden kann, weil der Preis von der Leasingbank diktiert wird und der Händler ja auch noch ein wenig an dem Fahrzeug verdienen muss. Das ist auch einer der Gründe warum ich meinen jetzigen 6er nicht weiter fahre nach dem Leasing...zum einen wegen den ganzen kleinen Macken von Anfang an, aber eben auch die Restsumme die für ein 5 Jahre altes Fahrzeug definitiv zu viel in meinen Augen gewesen wäre. Ich hätte mehr an Finazierungssumme im Monat für den gebrauchten bezahlt, als jetzt Full Service Leasingrate für den neuen
Bei meinen bisherigen (Gewerbe)Leasingverträgen gab es keinen Kaufoption, was aus steuerlicher Sicht auch sinnvoll ist. D.h. egal ob ich kaufen will oder nicht, ich habe kein Kaufrecht, aber auch keine Kaufpflicht. Daher erhöht jeder investierte Euro die Leasingkosten, sofern nicht durch Einsparung Leasingnachzahlungen infolge übermäßiger Verschleiß, Schäden und sonstiger Wertminderungen überkompensiert.
Die Leasingrate hängt i.W. von 3 Faktoren ab:
1. Preis, den die Leasinggesellschaft für das Fahrzeug und sonstige Leistungen an den Händler zahlen muss.
2. Erwarteter/kalkulierter Restwert am Ende des Leasingzeitraumes.
3. Interner bzw. Zugrundeliegenden Zinssatz
Meiner Meinung nach muss man beim Leasing folgende Kosten für einen Vergleich einbeziehen.
Summe aller Leasingzahlung inkl. Sonderzahlungen und Abschluss -/Nachzahlungen wie oben
Differenz aus den Anschaffungskosten für nicht mitgeleastes Zubehör (Winterräder, AHK, Fußmatten usw.) abzüglich Erlös bei Verkauf.
Beim CX-5 bin ich für mich ausgekommen, das Kauf günstiger. Auch mit Hinblick, dass ich den Wagen lange fahren kann (Garantie) und will. Sowie der hohe Wiederverkaufswert selbst nach 6 Jahren.
Auch muss ich mir keine Gedanken bei kleinen Beschädigungen, Mehrkilometern usw. machen. Was natürlich auch beim Kauf eine Wertminderungen darstellt.