Ich weiß, wie man die Motorkontrollleuchte nach dem Abklemmen des Magnetventils deaktiviert. Der Fehler darf nicht im Steuergerät gelöscht werden, da dies die Zylinder abschalten würde. Es ist jedoch möglich, das Steuergerät so zu programmieren, dass die Motorkontrollleuchte nicht aufleuchtet. Dies kann so erfolgen, dass der Fehler zwar im Steuergerät gespeichert wird, vom System aber nicht als schwerwiegend eingestuft wird. Der Bitwert des Fehlers wird um drei Bits reduziert.
Klingt gut.
Eventuell noch eine kleine Ergänzung, ich übersetze das mal in die „Bosch“ Funktionalität - mit
Denso kenn ich mich leider nicht aus.
Und zwar:
* Das Abstecken eines bzw. beider MVs der ZA
MUSS erkannt werden, daran
DARF NICHT gedreht werden.
* Fehler werden (bei Bosch) in Fehlerklassen eingeteilt.
* Diese Fehlerklassen gehen von:
=> nicht schlimm, Fehlerspeichereintrag Ja, aber keine MIL oder sonstiges, kein Notlauf
bis
=> extremer Fehler, MIL + alle Warnlampen an, scharfer Notlauf bzw. Motor aus
Dazwischen sind einige Abstufungen möglich und wählbar.
Weiters wird in diesen Klassen definiert wie oft ein Fehler in einem Fahrzyklus auftreten muss, sodass er
auch schließlich entprellt und fix gesetzt werden kann.
Gleiches gilt für eine mögliche Heilung.
Jedem möglichen Fehler werden Ersatzreaktionen zugeordnet, und die sind für die ZA wichtig.
Konkret:
=> das Abstecken eines bzw. beider MVs der ZA soll als Ersatzreaktion
NATÜRLICH das Abschalten der
ZA bewirken (und was sich die Mazda Entwickler sonst noch so einfallen haben lassen...),
einzig das Aktivieren der MIL / die ServiceMeldung sollen unterdrückt werden!
Der sichtbare Fehlerspeichereintrag (via Tester) würde mich überhaupt nicht stören, ganz im Gegenteil!
Für die HU / das „Pickerl“ reicht davor einfach das MV wieder anzustecken und den FSP zu löschen!
Geht das??