Fehler P06DE, Motoröl Magnetventil hängt

Stesa1

Mitglied
Modell
1. (2011–17)
Motor
2.2 D AWD
Hallo zusammen,
nach gut 4 Wochen der nächste Werkstatt Aufenthalt.:mad:

Gestern Abend nach 20 km Autobahn Heimfahrt, kam die Meldung im Display, Service aufsuchen, dazu ein kleines rotes Dreieck. Kurz rechts ran gefahren, Motor aus und wieder an, weg war die Meldung. 5km weiter, wieder die gleiche Meldung.
Hab dann mit Forescan ausgelesen, Fehler im PCM, P06DE - Steuerstromkreis-Motoröldruck: klemmt in eingeschalteter Stellung.
Hab den Fehler gelöscht, kam aber wieder. Nachdem ich mit einem Kollegen (Motorentwicklung Ing.)
Rücksprache gehalten habe, bin ich heute vorsichtig gefahren, und habe den Öldruck mittels Forescan beobachtet.
Jetzt steht mein Fahrzeug bei fMH, mal sehen was rauskommt, ich vermute einen defekten Schalter.

Hatte jemand diesen Fehler schon einmal, als einzigen Fehler der angezeigt wird?

Falls jemand einen Link zu dem gleichen Thema hier im Forum findet, bin ich dankbar, hab dazu nichts gefunden, nur in Verbindung anderen Fehlern, Nockenwellen Schaden etc.
 
danke für den Tipp

Hier was der fmh wohl machen wird: Link


Das hatte ich auch gefunden. Sieht aber nach erster kurzter Diagnose so aus, das die Nockenwellen eingelaufen sein könnten. Der fMH sagte zu mir, die Ursache könnte ein defekter Injektor sein, bzw. die Flammscheiben.
Somit zu viel Diesel im Öl = schlechte Ölqualität, resultierend daraus kann Öldruck nicht mehr erreicht werden un dzur Sicherheit, bleibt dann das Magnetventil auf hohem Druck stehen.
(frag mich nur gerade warum dann nicht der Fehler mit der Ölverdünnung gekommen ist, die Kiste hat ja ein Ölqualitätssensor).
Laut fMH wird jetzt erst mal die geführte Fehlerdiagnose durchgeführt und dann sehen wir weiter.
Einen defektes Motoröl Magnetventil hatte die Werkstatt noch nie, dafür einige Nockenwellenschäden.
 
Ich bin aufmerksam gemacht worden, das ich hier in 2017 nicht die Problemlösung eingetragen habe,
das möchte ich hiermit nachholen.
Schlussendlich ist der Fehler auf eine eingelaufene Nockenwelle zurück zuführen,

Zur Erklärung warum der Fehler P06DE aufgetreten ist.
Der Öldruck wird Last abhängig durch die Ölpumpe gesteuert. gute Erklärung zu den Werten hier

Bei mir war das so, daß der Öldruck immer im oberen Bereich bei ca. 3.5 bar war, egal wie hoch die Motorlast war,
somit Fehler P06DE = Steuerstromkreis-Motoröldruck: klemmt in eingeschalteter Stellung
Ursache, durch eingelaufene Nockenwelle Späne im ÖL etc. uns somit Ölsieb dicht,, Ölpumpe geht in Notlauffunktion = max. Öldruck.
 
Servus,

Schreibe hier in den alten Thred rein, weil es mich jetzt auch erwischt hat.

Flammringe wurden vor ca. 15 Tkm von mir getauscht und alles nach vorgabe wieder zusammengebaut. Zu dem Zeitpunkt war das Ölsieb wie neu, da ich die Wanne unten hatte wegen undichtigkeiten. Aktuell ist das alte ÖL seit ca. 7Tkm drin und vorher wurde wegen den ganzen Reparaturen früher getauscht.

Öldruck will ich bei Gelegenheit prüfen, wenn meine Freundin am Steuer sitzt, aber im Leerlauf hatte ich keine Auffälligkeiten erstmal. Leerlauf lag bei 120-140. Mit Steigender Drehzahl gings hoch bis 350-380. Motor war Betriebswarm von der Heimfahrt abgestellt und getestet.

Will hier deswegen reinposten, um Erfahrung auszutauschen und meine weiteren Schritte, auch weil wir auf das Auto angewiesen sind …

Einige werden jetzt gleich sicher den Kopf schütteln was ich schreibe, aber habe es mir gut überlegt!

STEP 1 - Sofortige Notfallmaßnahmen:

- Erstmal keine hohen Drehzahlen und schnelle Fahrten.
- Werde jetzt den Motor mit Frischem Billig-ÖL und Spülung spülen.
- dann Frisches Öl und Filter.

STEP 2

- Injektoren checken, sobald ich neue Flammringe habe. Obwohl alles neu gemcht wurde, ist vll einer Undicht.
- Alles reinigen und neu Dichten.

STEP 3

- der berühmte, absolut günstige und immer schnell Lieferbare HOLDER 49EU00101 für das Ölpumpen Ritzel wurde bestellt, kommt aber irgendwann mitte April 🤷‍♂️
- Wenn alles da ist, wird oben und unten aufgemacht und gecheckt.
- Gehe davon aus, das Ablagerungen im System sind, dann Ölsieb neu, Kanäle und Verteiler-Pipe im Ventildeckel reinigen.
- Bei der Gelegenheit gleich die Auslass NW neu machen, ist ja mitverantwortlich.

STEP 4

BETEN UND HOFFEN, dass dann alles wieder OK ist.


Da der Fehler wie so oft bei hohen Drehzahlen auftritt, wenn der Motor richtig arbeitet, wird jetzt erstmal der Schongang eingelegt, klingt völlig „Verrückt“ und ist es auch, aber so ist es nun mal.

Werde dann weiter Berichten ….
 
In meinem Fall lag das Problem in Drosselklappe.yyy.jpgyxcf.jpg
 
So Gemeinde,

habe heute alle Injektoren gezogen und geprüft.

Alle 4 waren Undicht des Todes und es war ein Bild des Schreckens!

Vermutlich hat was mit dem Flammschutzscheiben die ich eingebaut habe nicht gepasst,
Die neuen Mazda Scheiben sind passgenauer und Injektoren nach neuer Anzugamethode verbaut.

Ich vermute, dass durch dem extremen Diesel Eintrag im ÖL, es so Dünn wurde, dass die Pumpe nicht mehr ordentlich fördern konnte.

Nach meiner Massnahme jetzt, ist auch der Öldruck wieder im Stand auf Normalwerte gegangen von 180-190 kpa. Meine Annahme von 120-140 als normal, war Falsch!

Da hat mir wieder ein Diagnose Video von MrNiceGuy gut weiter geholfen.

In diesem Video wird sogar exakt das Problem gezeigt.

Ablagerungen konnte ich keine erkennen durchs Injektor Loch im Ventildeckel.

Das wars erstmal und beobachte weiter….

Beste Grüsse aus Saarbrücken
 
Lass mich bitte folgendes ergänzen:
Die Flammscheiben (CU Scheiben) dichten den Injektor zum Brennraum hin ab,
wenn diese undicht werden blasen Verbrennungsgase am Injektor vorbei in den
Zylinderkopf (Motorinnenraum), und das führt langfristig zu heftiger Ölkohlebildung.
Der Ölkohle-„Rotz“ wandert dann im Motor herum und setzt sich gerne vor
das Sieb an der Ölansaugung im Bereich Ölwanne.
Undichte Flammscheiben haben aber nichts mit Kraftstoffeintrag ins Öl zu
tun, bitte beachte das!
Kraftstoff ins Öl kommt primär von zu häufigen DPF Regenerationen,
Injektoren mit lockeren Zentralverschraubungen oder - je nach Konstruktion -
von undichten Hochdruckanschlüssen.
 
Im Bezug auf den Öldruck ist nicht nur die 1,7bar im Leerlauf relevant, sondern eben auch der Umstand unter Last Richtung 4 bar zu kommen.
Ohne Drehmomentschlüssel sollte man auch nicht daran denken die Flammringe auszutauschen. Die Injektoren kann man eigentlich nur zu lose oder zu fest anziehen. Im ersten Fall sind diese dann einfach undicht und im zweiten Fall verbiegt es die Stehbolzen und die eigentliche Halterung, ein Gußteil, bricht. Auch wichtig den Sitz der Ringe ordentlich reinigen; dazu gibts die entsprechenden Tools.....aber das Alles ist hier ja schon mehrfach auch bildlich bestens hinterlegt.
Wenn der Befall schon weit fortgeschritten ist, sollte unten aufgemacht werden und das Ölsieb gewechselt werden....keine schöne Arbeit, da auch oben aufgemacht und gespült werden sollte.....Reizthema NW sowieso......
 
Ich werde das jetzt wie gesagt weiter beobachten und zumindest Ventildeckel wird bald aufgemacht, dann seh ich auch ob ich nen Verkokungseintrag habe, weil der sich nicht so einfach Wegspült erstmal (... mein Gedanke).
Die Nockenwellen werden demnächst komplett getauscht und alles dzugehörige.

Schrauben wurden vorher schon (nach alter Methode) und jetzt ( Neue Methode, da ich es vorher nicht wusste) mit Drehmoment und Winkel angezogen.

Jetzt neue Methode:

1 - Schraube Links auf 2nm anziehen, 90° lösen
2- Schraube Rechts auf 2nm anziehen und + 230° weiter zudrehen.

So habe ich es zumindest aus der Anleitung rausgelesen.

Alt war es ja auf der 2ten Schraube von +30° bis +150° anziehen.

Finde es aber schon seltsam, wie die erste Schraube gedreht wird, aber da haben sich die Ingenieure sicher schon Gedanken gemacht.
Zumindest habe ich wieder gelernt, nur die original Flammscheiben zu kaufen 🙈
 
...die Injektoren sitzen ja praktisch im Ölbad des ZK und wenn da irgendwas undicht ist und Verkokung aufbaut dann wandert genau dies über das Öl zum Sieb.
Das "Wippen-Prinzip", mit den Injektorenhalterungen, soll das Drehmoment gleichmäßig auf die beiden Stehbolzen übertragen; bei unserem letzten KF waren von Anfang an die silber beschichteten Kupfer-Flammringe verbaut und wurden bei weit über 150.000km gewechselt....immer noch dicht, allerdings am Ende.
 
Ich werde das jetzt wie gesagt weiter beobachten und zumindest Ventildeckel wird bald aufgemacht, dann seh ich auch ob ich nen Verkokungseintrag habe, weil der sich nicht so einfach Wegspült erstmal (... mein Gedanke).
Die Nockenwellen werden demnächst komplett getauscht und alles dzugehörige.

🙈
Den Deckel hätte ich schon beim tauschen der Flammschutzdichtungen abgebaut, so machst du das Ganze nun nochmals und kannst die neuen Flammschutzdichtung wieder erneuern.
 
Den Deckel hätte ich schon beim tauschen der Flammschutzdichtungen abgebaut, so machst du das Ganze nun nochmals und kannst die neuen Flammschutzdichtung wieder erneuern.
ja, da hast Du recht, aber Zeitlich ging es nicht anders und das waren die ersten Notfallmaßnahmen.

Die Dichtungen sind nicht all zu Teuer bei Mazda mit 8 Euro irgendwas, das werde ich verkraften :cool: , sowie die Injektoren ziehen kein Aufwand bei dem Motor ist.
 
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