Zebolon cx 5
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- Modell
- 1. (2011–17)
- Motor
- 2.0 G
Jupp, dennoch frage ich mich warum haben die Kollegen die 0W-20 fahren einen messbaren Ölverbrauch die mit 5W-30 eigentlich nicht bzw. minimal ?
@Blues,@ rheingeist @wels4
Stimmt leider auch nicht so ganz oder besser gesagt: ganz so einfach ist es nicht.
Im Grunde ist unser Motor auf die etwas »dünneren« Öle ausgelegt (korrekt wäre: die etwas besser bzw. leichter fließenden Öle, aber jeder weiß ja, was gemeint ist), wie eigentlich alle Japaner. D.h., die Bohrungen, die Fließkanäle sind alle etwas kleiner/dünner, auch die Ölpumpe braucht keine Riesenleistungen zu vollbringen, weil das dünnere Öl eben besser »durchflutscht«. Und während das Öl da so durchrauscht, nimmt es eben die Temperatur auf, kühlt also. Bei einem dickeren Öl ist die Durchflußmenge eben etwas geringerer, es kann nicht so schnell wie das dünnere Öl die Temperatur abführen. Das bedeutet im Klartext: mit einen 40er wird der Motor zunächst mal etwas wärmer als mit dem 30er. Das gilt für den Otto Normalo und sein Fahrverhalten.
Erst wenn Du richtig heizt (dabei denke ich eher an Nürburgring als an 140 statt 120 km/h BAB-Fahrt), kann ein 40er sein Potential entfalten. Da aber unsere Motoren ohnehin eher zur kühleren Sorte gehören (die Öltemperaturen liegen eher niedriger als höher), dürfte das nicht so von Bedeutung sein. Genaues bringt natürlich nur eine echte Messung der Öltemperatur Deines Motors, aber wer hat das schon...
Ein Blick in das »verbotene Buch« (aka Handbuch) sagt Dir jedoch, daß Du z.B. ein 5W40 einfüllen darfst, wenn gerade mal nicht das super-duper Öl von Mazda verfügbar ist. Und Du wirst feststellen, daß man damit den Motor betreiben kann, und wie Zebolon beweist, sogar über lange Zeiten.
Hier gilt dann die alte Weisheit des erfahrenen Kfz-Meisters: Hauptsache, es ist schon mal überhaupt Öl drin.
Gerade der 2 Ltr. Motor m. 165 PS gilt als völlig unproblematisch und extrem zuverlässig. Wenn Du den pflegst (d.h. rechtzeitige Ölwechsel machst), kannst Du den eigentlich vergessen - der meldet sich nicht. Natürlich wird sich immer irgendwo ein Ausreißer finden lassen...
Unsere »rollende Schrankwand« kann zwar durchaus schnell fahren, aber das ist denn doch etwas anderes als z.B. ein Bergrennen. Wenn Du den CX5 am Stück mal für 5 Std. mit 140 km/h über die BAB scheuchst, macht das dem Öl eigentlich nichts aus - wohl aber Deinem Geldbeutel, vor allem bei den aktuellen Preisen. Gift sind (für jeden Motor) Kurzstrecken oder Belastungen bei kaltem Motor, vor allem im Winter.
Mach doch einfach folgenden Check: nimm die Durchschnittsgeschwindigkeit gem. BC und multipliziere mit 250 (damit sind Benutzungsstunden des Öl gemeint)., also: 50km/h x 250 Bh = 12.500. Das ist die Laufstrecke in km, nach der Du das Öl wechseln solltest. 250 Bh sind so ungefähr das Maß, das ein vernünftiges Öl aushält. Danach baut es drastisch ab.
Ob Du 5W30 od. 5W40 fährst, ist dann eher nebensächlich. Anders sieht es nach allen Erfahrungen mit 0W20 oder gar 0W16 aus. Um ein Nuller Öl herzustellen, mußt Du unheimlich viel Chemie reinstecken, erkenntlich u.a. an der Zahl VI-Verbesserer. Je höher, um so mußte man da reinstecken zum Pimpen des Öls. Das sind auch sog. Polymere, und die können sich zersetzen, mechanisch kaputt gehen. Setzt sich dann als »Müll« unten in der Wanne ab, wird aber eben auch immer noch durchgespült. Das macht erst das Öl kaputt, dann den Motor. Und davon bleiben ja pro Wechsel immer 0,7 Ltr. Rest drin.
Für Dich wären eigentlch 2 Ölwechsel pro Jahr richtig: 1x für die wärmere Periode (Sommer=Urlaub=Portugal=Griechenland) 0W40, für die kalte Periode 5W30. Ach ja, vergiß den Quatsch mit Longlife Ölen, die 50.000km halten ... die 250 Bh sind ein viel besserer Wert und -vor allem- wirklichkeitsnäher.